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Umfrage: Jeder zweite Smartphone-Nutzer nutzt Sprachsteuerung

Archivmeldung vom 06.02.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.02.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Dennis Witte
Bild: Joachim Kirchner / pixelio.de
Bild: Joachim Kirchner / pixelio.de

Jeder zweite Smartphone-Nutzer (52 Prozent) bedient sein Gerät per Stimme - sei es, um einen Anruf aufzubauen, eine SMS zu diktieren oder nach dem Wetter zu fragen. Das zeigt eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

Dabei ist die Sprachsteuerung besonders unter jungen Smartphone-Nutzern beliebt: Bei den 14- bis 29-Jährigen verwenden schon 58 Prozent der Befrabgten die Spracheingabe, bei den 30- bis 49-Jährigen sind es 54 Prozent und bei den 50- bis 64-Jährigen 52 Prozent. Aber selbst bei den Smartphone-Nutzern ab 65 gibt jeder Vierte (25 Prozent) Fragen oder Befehle per Stimme ein statt über das Display.

"Die Spracherkennungssoftware ist inzwischen so weit ausgereift, dass selbst komplexe Befehle oder Fragen gut verstanden und ausgeführt bzw. beantwortet werden", sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. "Die Sprachsteuerung macht die Bedienung des Smartphones noch intuitiver und komfortabler. Auch für ältere oder körperlich eingeschränkte Menschen kann dies eine enorme Erleichterung sein", so Rohleder.

Wer die Sprachsteuerung seines Smartphones nutzt, tut das derzeit vor allem, um einen Anruf aufzubauen (80 Prozent), aber auch um eine Textnachricht zu verfassen (49 Prozent) oder um beispielsweise das Wetter oder die aktuellen Fußballergebnisse abzufragen (33 Prozent). Ebenfalls beliebt sind die Navigation (16 Prozent) oder das Starten von Apps (zwölf Prozent) per Spracheingabe.

Durch die Vernetzung mit weiteren intelligenten Geräten wird die Sprachsteuerung nach Bitkom-Einschätzung künftig auch über das Smartphone hinaus eine immer größere Rolle spielen. "Im Smart Home kann intelligente Sprachsoftware zum Beispiel eingesetzt werden, um das Licht auszuschalten oder die Rollläden herunterzulassen." Mittelfristig würden außerdem Gesten und Berührungen zur Steuerung von vernetzten Gegenständen und Geräten eingesetzt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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