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Zwei Drittel der Top-Entscheider wollen ein innereuropäisches Internet

Archivmeldung vom 19.02.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.02.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: HeinzHirsch / pixelio.de
Bild: HeinzHirsch / pixelio.de

Der NSA-Skandal zeigt bis in die höchsten Spitzen von Wirtschaft und Gesellschaft Wirkung. Wie das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Wirtschaftsmagazins 'Capital' (Ausgabe 3/2014, EVT 20. Februar) bei 508 Top-Entscheidern aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung ermittelte, wünschen sich gut zwei Drittel der Führungsspitzen (67 Prozent) den Aufbau eines innereuropäischen Internets, bei dem der Datenverkehr nicht über die USA läuft. Demgegenüber glauben 30 Prozent der zum "Capital-Elite-Panel" zählenden Entscheider nicht daran, dass eine solche unabhängige Internet-Infrastruktur realisierbar ist.

Das "Capital-Elite-Panel" ist Europas am prominentesten besetzte Führungskräfte-Umfrage. Das Institut für Demoskopie Allensbach (IfD) führt sie seit 1987 zwei Mal im Jahr für das Wirtschaftsmagazin 'Capital' durch. Unter den aktuell 508 befragten Top-Entscheidern aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung sind 67 Vorstände aus Konzernen mit mehr als 20.000 Beschäftigten sowie 18 Ministerpräsidenten und Minister und 28 Leiter von Bundesbehörden.

Quelle: Capital, G+J Wirtschaftsmedien (ots)

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