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Chefinnovator der Regierung will neue analoge Computer-Generation fördern

Archivmeldung vom 07.10.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.10.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Ein analoger Computer (Symbolbild)
Ein analoger Computer (Symbolbild)

Foto: FlickreviewR 2
Lizenz: CC BY 2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der neue Chefinnovator im Auftrag der Bundesregierung, Rafael Laguna de la Vera, will eine neue Generation von Computern fördern: "Das nächste ganz große Ding könnte ein neuer analoger Computer sein wie früher mit großen Schränken und vielen Kabeln, nur in modern", sagte der Chef der neuen Agentur für Sprunginnovationen dem "Handelsblatt".

Er könnte digitalen Computern weit überlegen sein, weil deren Fortschritt bei der Speicherkapazität an ihre Grenzen stoße und "er nur einen Bruchteil der Energie braucht". Es sei schließlich nicht möglich, künftig "neben jedes Rechenzentrum drei AKW zu stellen". Und auch der Quantencomputer ist noch Forschungsmaterial. Schon heute seien Forscher im "Silicon Saxony" in der Lage, solche neuen analogen Computer zu bauen, sagte Laguna. Zwar stehe die Entwicklung noch am Anfang, "aber wir haben das Know-how, vor allem die nötigen Spitzen-Mathematiker, in Deutschland", sagte er.

"Und wir müssen es anschieben, bevor es andere tun - der Erfinder Bernd Ulmann wird heute schon von der Nasa eingeflogen." Der analoge Computer werde das erste Projekt der Agentur, "die Anbahnung läuft auf Hochtouren". Die Agentur für Sprunginnovationen wird in Leipzig angesiedelt und soll für die Suche nach bahnbrechenden Innovationen für die ersten zehn Jahre mindestens 1,15 Milliarden Euro bekommen. Bisher "gibt es sehr wenig deutsches Wagniskapital, besonders für die Spätphasen. Das meiste kommt aus den USA, Saudi-Arabien oder China", sagte Laguna. Um frei agieren zu können, forderte er, dass die Bundesregierung im Aufsichtsrat anders als geplant weniger als die Hälfte der Stimmen erhalten müsse, sodass Vertreter der Wirtschaft und der Wissenschaft in der Mehrheit seien.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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