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Browser bleiben Einfallstor für Angriffe

Archivmeldung vom 06.04.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.04.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Google Chrome 21.0 unter Windows 8 Bild: wikipedia.org
Google Chrome 21.0 unter Windows 8 Bild: wikipedia.org

Schnell und sicher surfen - das wünscht wohl jeder, der im Internet unterwegs ist. Doch welcher Browser sich dafür am besten eignet, lässt sich nicht ohne Weiteres beantworten. Deshalb hat die Fachzeitschrift COMPUTER BILD die vier beliebtesten Browser in Sachen Tempo, Bedienkomfort, Sicherheit und Funktionsumfang auf den Prüfstand gestellt: Microsoft Internet Explorer 10, Mozilla Firefox 19, Google Chrome 25 und Apple Safari 5 mussten sich mehrere Wochen lang unter Windows 7 behaupten (Heft 9/2013).

Am meisten Tempo machte der COMPUTER BILD-Testsieger Google Chrome (Testergebnis: 2,26): er ist und bleibt schnellster Browser, dicht gefolgt vom Firefox. Der Internet Explorer wurde zwar extra für Windows entwickelt, hinkte in einigen Tempo-Tests aber hinterher. Klares Schlusslicht in dieser Disziplin: Apple Safari. Bedienen lassen sich alle Testkandidaten einfach und bequem und bei Bedarf um fehlende Funktionen erweitern. Für Chrome und besonders Firefox gibt es die größte Auswahl an Plug-ins und Designs.

Nachholbedarf herrscht jedoch weiterhin beim Thema Sicherheit. "Die aktuellen Browser sind immer noch ein Einfallstor für gefährliche Angriffe auf den eigenen Computer", so Dr. Thilo Weichert, Datenschutzbeauftragter von Schleswig-Holstein - das bestätigte auch der COMPUTER BILD-Sicherheits-Check. Webseiten mit Schädlingen blockierten noch alle Testkandidaten anstandslos, doch bei hinterhältigen Phishing-Seiten patzten Firefox, Safari und Chrome. Der Internet Explorer wehrte immerhin ein Drittel der tagesaktuellen Angriffe ab. Ähnlich durchwachsen sah es beim Schutz vor infizierten Downloads aus: Hier erkannten der Internet Explorer und Chrome etwa die Hälfte der Bedrohungen, Firefox und Safari schlugen dagegen gerade mal in einem von zehn Fällen Alarm. Wer im Internet auf Nummer Sicher gehen will, muss daher nach wie vor ein Internet-Schutzpaket auf dem Computer installieren.

Immerhin sind die Browser beim Datenschutz sensibler geworden und lassen sich von Datendieben weniger leicht austricksen als früher. Mit aktiviertem Tracking-Schutz und vielen eigenen Schutzeinstellungen bringt der Internet Explorer seine Nutzer am sichersten ins Netz. Nachlässig: Wer Zugang zum PC hat, kann beim Chrome gespeicherte Passwörter aufrufen. Doch trotz der Sicherheitslücke reichte es für den blitzschnellen Google-Browser noch zum Testsieg.

Quelle: COMPUTER BILD-Gruppe/COMPUTERBILD.de (ots)

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