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Umfrage: Mehrheit fühlt sich unsicher bei digitalen Technologien

Archivmeldung vom 18.02.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.02.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Digitalisierung weiter gedacht: Wo ist die Grenze? Wieviel Menschlichkeit soll aufgegeben werden und wofür überhaupt? (Symbolbild)
Digitalisierung weiter gedacht: Wo ist die Grenze? Wieviel Menschlichkeit soll aufgegeben werden und wofür überhaupt? (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Smartphones und Computer sind allgegenwärtig doch die Bevölkerung hinkt der Entwicklung offenbar weit hinterher: 70 Prozent der Erwachsenen fühlen sich im Umgang mit digitaler Technologie unsicher. Das ergab eine Studie des Stifterverbandes und Amazon, über die das "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe) berichtet.

Selbst von den Befragten mit Hochschulabschluss hätten noch 63 Prozent angegeben, sie fühlten sich "weniger sicher". Gut zwei Drittel würden gern digitale Grundfähigkeiten erlernen, um etwa besser im Internet recherchieren zu können. Ein Drittel zeige sich auch bereit und interessiert, sich Spezialfähigkeiten wie Programmieren oder Datenanalyse anzueignen, heißt es in der Studie weiter. Die Zahlen zeigten "die immense Qualifikationsaufgabe, die auch außerschulisch gelöst werden muss", schreiben die Studienautoren. Denn zumindest die Grundschule helfe hier kaum weiter. Eine Mehrheit der Befragten ist der Ansicht, sie sei bei der Vermittlung digitaler Fähigkeiten "eher schlecht".

Überraschend positiv schneiden allerdings weiterführende Schulen ab: Zwei Drittel der Befragten hätte angegeben, diese seien "eher gut" beim Vermitteln von digitalen Kompetenzen, heißt es in der Studie. Digitalstaatsministerin Dorothee Bär (CSU) forderte ein breites zivilgesellschaftliches Engagement, um die verbreitete Unsicherheit zu bekämpfen. "Die Vermittlung wichtiger digitaler Fähigkeiten ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die von Schulen allein nicht gestemmt werden kann. Mehr denn je braucht es auch eine engagierte Zivilgesellschaft und Wirtschaft", sagte die Schirmherrin der Förderinitiative "digital.engagiert" von Stifterverband und Amazon dem "Handelsblatt". Die Initiative fördert junge Teams, die sich mit digitalen Ansätzen für die Gesellschaft engagieren.

Datenbasis: Für die Erhebung wurden 1.000 Personen telefonisch befragt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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