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Systemkameras im PC-WELT-Test: WLAN-Funktionalität teils sehr verschieden

Archivmeldung vom 04.10.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.10.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Digitale spiegellose Systemkamera Olympus OM-D E-M5.
Digitale spiegellose Systemkamera Olympus OM-D E-M5.

Foto: Kreuzschnabel
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die sogenannten Systemkameras erfreuen sich dank ihrer handlichen Abmessungen und der Möglichkeit zum Objektivaustausch wachsender Beliebtheit. Einer der größten Trends bei aktuellen Geräten ist deren WLAN-Fähigkeit. Allerdings verfolgen die Hersteller derzeit noch teils sehr unterschiedliche Konzepte bei der WLAN-Funktionalität. Das berichtet die Zeitschrift PC-WELT, die in ihrer neuen Ausgabe (11/2013) zehn Systemkameras von sechs Herstellern getestet hat.

So dient WLAN bei manchen Modellen zum Beispiel nur zur Kamera-Fernsteuerung, bei anderen hingegen nur zum Versand von Bilddateien, während wieder andere beides beherrschen. Insgesamt erhielten sechs Testgeräte die Gesamtnote "gut", während vier Modelle mit "befriedigend" bewertet wurden.

Neben der WLAN-Fähigkeit, die bereits fünf der Testgeräte mitbringen, stellen klapp- und schwenkbare Displays einen weiteren wesentlichen Trend bei aktuellen Modellen dar. Bei acht Kameras im PC-WELT-Test ließ sich der Bildschirm aufklappen und vereinzelt sogar drehen. Darüber hinaus überzeugen die meisten der Displays bereits mit HD-Auflösung, was besonders praktisch ist, wenn das Display den Sucher ersetzt. Die Bildqualität der zehn Testgeräte war trotz verschiedener Bildsensoren meist ordentlich, wenngleich nur zwei Kameras mit einer guten Ausgangsdynamik überzeugen konnten. Dennoch sind Systemkameras der neuesten Generation preislich eher für fortgeschrittene Nutzer als für Anfänger interessant. Letztere, so der Tipp von PC-WELT, könnten hingegen bei einigen Vorgängermodellen ähnlich gute Bildqualität zu einem deutlich günstigeren Preis erhalten.

"PC-WELT-Test-Sieger" wurde die Olympus OM-D E-M5 (ca. 1.300 Euro). Die Kamera überzeugt mit einem schnellen Arbeitstempo, guter Auflösung mit sehr hohem Wirkungsgrad und einem mechanischen Bildstabilisator. Das mitgelieferte Kit-Objektiv weist nur bei kurzer Brennweite eine leichte Verzeichnung und Vignettierung auf. Das Touch-Display im 3-Zoll-Format lässt sich sowohl nach oben als auch nach vorn aufklappen. Darüber hinaus ist das Kameragehäuse staub- und spritzwassergeschützt. Kritik übten die Tester allerdings an der etwas niedrigen Ausgangsdynamik der Testbilder.

Der Titel "PC-WELT-Preis-Leistungs-Sieger" geht an das Modell Lumix DMC-GF6 von Panasonic (ca. 550 Euro). Die Kamera mit kipp- und schwenkbarem Display liegt mit ihrem robusten Metallgehäuse sehr gut in der Hand und hat darüber hinaus WLAN und NFC an Bord. Zudem überzeugen die Testbilder mit sehr geringem Bildrauschen. Allerdings ist die Auflösung in den Testbildern ungleichmäßig verteilt und die Ausgangsdynamik zu gering. Zudem verzeichnet das Kit-Objektiv im Weitwinkel- und Telebereich stark tonnenförmig.

Ein eigenes PC-WELT-Special zum Thema Digitalfotografie mit ausführlichen Informationen, Tests und Ratgebern finden Leser im Internet auf www.pcwelt.de/dbxx.

Quelle: IDG PC-WELT (ots)

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