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Polen: Vandalismus gegen 5G-Masten: Nun auch Polen betroffen

Archivmeldung vom 08.06.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.06.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
G5-Mobilfunk
G5-Mobilfunk

Bild: bluedesign - fotalia.com / Impfkritik.de

Immer mehr gewinnt eine sogenannte 5G-Verschwörungstheorie in der Corona-Krise an Popularität, allerdings nicht durch eine objektive Berichterstattung sondern entweder negativ oder eben in Form von Gewalt. Nun ist, wie das russische online Magazin "Sputnik" schreibt auch Polen vom Vandalismus gegen Mobilfunkmasten betroffen.

Weiter heißt es auf deren deutschen Webseite: „„Wir haben festgestellt, dass die Zahl der Anti-Mobilfunk-Bewegungen, die die Telekommunikationsinfrastruktur zerstören, im Laufe der letzten Wochen gestiegen ist. Die beiden Fälle von Brandstiftung an Handymasten, von denen auch die Medien berichteten, sind leider nicht die einzigen“, zitiert die Nachrichtenagentur PAP die stellvertretende Ministerin für Informatisierung Polens, Wanda Buk.

Buk bemerkte, es gebe zu viele Masten, daher sei es nicht möglich, sie alle zu bewachen.

„Gleichzeitig erkennen wir an, dass die Aktionen der 5G-Gegnerbewegung und die Verbreitung von Falschinformationen über die 5G-Gefahren nicht aus dem Nichts kommen, dass es sich um gezielte Aktionen handelt und diese Gruppen finanziell unterstützt werden“, fügte Buk hinzu.

Ihr zufolge unternimmt das Informatisierungsministerium alles, um Vandalismus durch 5G- und Mobilfunk-Gegner zu verhindern, die Gesellschaft zu beruhigen und  die Ängste vor dieser Technologie zu zerstreuen.

„Wir wirken den Angriffen von 5G- und Mobilfunk-Gegnern auf 5G-Masten entgegen: Wir reagieren nicht nur mit Aufklärungsmaßnahmen, sondern auch mit Maßnahmen von Strafverfolgungsbehörden”, so Buk.

„Das ist keine leichte Aufgabe“, sagte sie und betonte dabei, dass die Gegner der Mobiltechnologien „sehr leicht Angst heraufbeschwören können, insbesondere im Kontext der Coronavirus-Epidemie.“

„Es ist sehr schwierig, mit einem Vortrag über Physik Emotionen zu beruhigen, zumal die Gesellschaft wenig über dieses Thema weiß“, fügte sie hinzu.

Die Vize-Ministerin hoffe, dass sich die Gesellschaft mehr für moderne Technologie interessieren würde, „weil die Coronavirus-Epidemie die Menschen verstehen ließ, was für eine Rolle das Internet und die Mobiltelefonie in ihrem Leben spielen“.

In den letzten Wochen kursierten im Netz zahlreiche Verschwörungstheorien, die behaupteten, dass die 5G-Technologie die Verbreitung des Coronavirus beschleunige oder sogar auslöse. Diese führten im Endeffekt zu Brandanschlägen auf 5G-Sendemasten in mehreren europäischen Ländern. Allein in Großbritannien wurden rund 60 Mobilfunkmasten in Brand gesetzt. Ähnliche Fälle wurden auch in Irland und in den Niederlanden registriert. Allerdings teilte die Weltgesundheitsorganisation mit, dass Viren nicht über Funkwellen oder Mobilfunknetze übertragen werden können."

Quelle: Sputnik (Deutschland)


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