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Luca-App-Betreiber ändert Geschäftsmodell

Archivmeldung vom 18.01.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.01.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Corona-Wahn-App (Symbolbild)
Corona-Wahn-App (Symbolbild)

Bild: Qpress.de / Eigenes Werk

Das Unternehmen hinter der Luca-App will die Bekanntheit des Systems nutzen, um weitere Geschäftsmodelle zu entwickeln. Man wolle "zukünftige digitale Tools" nicht Google oder Facebook überlassen, sagte Nexenio-Chef Patrick Hennig der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Das Unternehmen plant, die App auch nach der Pandemie zu nutzen, um Gastronomen Angebote zur Digitalisierung ihrer Betriebe zu machen. Als Beispiel nannte Hennig ein in Luca integriertes Bezahlsystem, welches für die Gastronomen zwar kostenpflichtig, aber günstiger als der Service von Konkurrenten sein soll.

 Die Luca-App wurde ursprünglich entwickelt, um den Gesundheitsämtern die Kontaktnachverfolgung zu erleichtern, und so wieder Konzerte, Partys und Restaurantbesuche zu ermöglichen. "Das ist immerhin zum Teil gelungen", sagte der Rapper Smudo der FAZ. Er wirbt nicht nur für Luca, sondern ist auch an dem Projekt beteiligt. In den sozialen Netzwerken wird ihm deswegen immer wieder Geldmacherei vorgeworfen. Mit der scharfen Kritik geht er nach eigenen Angaben pragmatisch um: "Den ganz harten Hass blocke ich einfach direkt."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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