Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten IT/Computer Huawei erwartet rasch fallende Preise für biegbare Smartphones

Huawei erwartet rasch fallende Preise für biegbare Smartphones

Archivmeldung vom 11.03.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.03.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
HUAWEI Mate X
HUAWEI Mate X

Bild: HUAWEI

Der chinesische Technologiekonzern Huawei geht davon aus, dass die Preise für Smartphones mit faltbaren Displays schnell fallen werden. "Am Anfang wird das Smartphone vor allem als Premiumprodukt verkauft, aber später wird es auch in das mittlere Preissegment vorstoßen", sagte Huawei-Smartphone-Chef Richard Yu der "Welt am Sonntag".

Das von Huawei soeben vorgestellte Mate X ist ein Smartphone, dass sich zu einem Tablet ausklappen lässt. In Europa soll das Gerät ab Juni 2.300 Euro kosten. "Mit der Zeit werden wir es auch unter 1.000 Euro drücken können. Dafür brauchen wir ein bis zwei Jahre", so der Manager weiter. Später könnten diese Geräte auch in den Bereich von 500 Euro vorstoßen, was jedoch länger dauern werde. Smartphones mit faltbaren Displays werden nach Yus Einschätzung den Smartphone-Markt der nächsten Jahre maßgeblich beeinflussen. Samsung hat sein Galaxy Fold bereits vorgestellt, es soll ab April verkauft werden.

Dass auch US-Konkurrenz Apple schnell nachzieht, erwartet der Manager nicht. Selbst ein Marktstart im nächsten Jahr dürfte für Apple schwierig werden, sagte er. "Aber sie werden daran arbeiten", so Yu weiter. Huawei will nach eigenen Angaben die Displays der mobilen Geräte noch größer machen. Der Hersteller denke an Größen von 100 bis 200 Zoll, also eine Diagonale von fünf Metern. Das gehe natürlich nicht mit dem Smartphone. "Aber eine Brille könnte das leisten, in die ein solches Bild eingeblendet wird", sagte Yu der "Welt am Sonntag". Huawei arbeite bereits an solchen Brillen. Details zur Markteinführung wollte der Manager nicht nennen. "Wir werden dafür keine fünf Jahre brauchen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Anzeige: