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T-Mobile entkommt dem Netz der US-Datenspione

Archivmeldung vom 14.06.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.06.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Die amerikanische Mobilfunktochter der Deutschen Telekom ist der breit angelegten Datenspionage offenbar wegen ihrer Verbindungen nach Deutschland entkommen. Wie das Wall Street Journal Deutschland aktuell berichtet, hat der militärische Nachrichtendienst NSA nach Angaben gut unterrichteter Personen bisher nicht gezielt Gesprächsdaten der Mobilfunkanbieter T-Mobile USA und Verizon Wireless gesammelt.

Wie die Insider erklärten, macht die ausländische Eigentümerstruktur die Datenspionage bei beiden Firmen kompliziert. Die Anträge zur Datenüberwachung, die die US-Regierung bei speziellen Gerichten einreicht, sind mit den Codewörtern "top secret" (hochgeheim) und "noforn" versehen - Spionagejargon für "no foreign" (nicht ausländisch). Damit soll verhindert werden, dass die ausländischen Konzerneigner Wind von den geheimen Datenprogrammen bekommen.

Die Deutsche Telekom ist mit 74 Prozent an T-Mobile USA beteiligt, Verizon Wireless wird gemeinschaftlich vom US-Telekomkonzern Verizon Communications und der britischen Vodafone Group geführt. Den Briten gehören 45 Prozent an Verizon Wireless.

Vor rund einer Woche war ans Licht gekommen, dass der Geheimdienst NSA mit einem gezielten Spitzelprogramm in der US-Telekommunikationsbranche auf Datenfang geht und unter anderem die Nummern, die Gesprächsdauer und den Ort von Telefonaten normaler US-Bürger speichert.

Link zum Artikel: http://on.wsj.com/18E4CCD

Quelle: The Wall Street Journal Deutschland

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