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Internet-Unternehmer Sven Donhuysen: Die Generation Z sieht nicht mehr fern

Archivmeldung vom 20.08.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.08.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Digital
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Bild: Illustration Marcus Stark / pixelio.de

Die "Generation Z" ist heute zwischen ein und 20 Jahren alt. Sie ist ins digitale Zeitalter hineingeboren und wird die Nutzung traditioneller Werbeformen radikal verändern. Start-ups, die heute Anwendungen finden, das Nutzungsverhalten der "Generation Z" zu monetarisieren, werden morgen die neuen Bewertungs-Milliardäre sein.

Die "Generation Z" ist die erste Generation, die in das digitale und das Device-Zeitalter hineingeboren wurde. Auch die Schulbildung setzt zunehmend auf Nutzungskompetenz, nicht mehr auf einen traditionellen Bildungskanon.

"Diese Entwicklungen koppeln die 'Generation Z' von Vorgängergenerationen ab, sie schaffen einen neuen Bezugsrahmen", so Sven Donhuysen. "Zwangsläufig entstehen erhebliche Herausforderungen für Medienunternehmen, für Verlage, aber auch für Werbeagenturen und Marketing", so der Internet-Unternehmer aus Basel.

Während die heute die Werbung und das Konsumverhalten bestimmende Generation der "Millenials" hauptsächlich mittels Text kommuniziert, schickt sich die "Generation Z" an, hauptsächlich über Bilder, Bewegtbilder und Livestreaming zu kommunizieren.

"Trends, die mich als Investor bewegen, sind der Anstieg von Real-Live-Video, wie auf Periscope und auf Facebook Live", so Sven Donhuysen. "Die weltweit steigende Smartphone-Nutzung in Kombination von Smartphone-Kamera, Storytelling, Kreativität und Sharing-Möglichkeiten wird neue Massenmedien ergeben, die wir heute noch nicht kennen", so der erfahrene Venture-Investor.

YouTube-Stars wie Dagi Bee und LeFloid haben bereits ein Millionenpublikum. Gleichwohl wird die Mediennutzung der "Generation Z" neue Stars entstehen lassen, die sich den heutigen Auswertungsrastern einer Monetarisierung nicht zuführen lassen. Wie werden diese Stars massentauglich vermarktet?

Die Start-ups, die dafür Anwendungen erfinden, werden gefragt sein. "Brand-Filter wie bei Snapchat, z. B. der "Taco Bell Cinco Mayo"-Filter mit über 224 Mio. Views am 5. Mai 2016, sind ein erster Schritt in diese Richtung", so Sven Donhuysen. "Sie sind aber nur der 'Ford Modell T' für dieses Medium."

Quelle: Megadon AG (ots)

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