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Hinter Amazon-Schnäppchen stecken oft Betrüger

Archivmeldung vom 06.04.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.04.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Logo von Amazon.com, Inc.
Logo von Amazon.com, Inc.

Betrüger ködern mit sensationell günstigen Angeboten für teure Elektronikprodukte Schnäppchenjäger bei Amazon - die Ware liefern sie aber nie. Die Fachzeitschrift COMPUTER BILD erklärt in ihrer aktuellen Ausgabe die Methode der Kriminellen und zeigt, woran Käufer einen Betrugsversuch erkennen, denn es handelt sich bei Weitem nicht um Einzelfälle (Heft 9/2013).

Die Scheinangebote der Betrüger tauchen in der Amazon-Preissuche auf und sind kaum von echten zu unterscheiden. Gehen die Kunden darauf ein, dirigieren die Kriminellen ihre Opfer von der sicheren Marketplace-Plattform weg. Als Namen gibt der "Verkäufer" eine E-Mail-Adresse an, die außerhalb der Handelsplattform liegt, etwa bei Google Mail. Das falsche Versprechen: Der Händler sei schnell und direkt per Mail erreichbar, falls es bei der Kaufabwicklung zu Problemen komme. Und die treten wie von Zauberhand gleich bei der Bestellung auf: Sobald der Kunde den Kaufvorgang startet, schaltet sich Amazon ein und bricht den Vorgang mit einer etwas verwirrenden Meldung ab, es gebe ein Problem mit der Lieferadresse.

Übermittelt der Käufer nun seinen Namen und Lieferadresse direkt an den Verkäufer, schnappt die Falle zu. Denn die Betrüger fälschen damit Amazon-Bestellbestätigung. Die sieht täuschend echt aus und gaukelt dem ahnungslosen Kunden vor, der Kauf würde gerade über Amazon abgewickelt. Gleichzeitig werden die Geprellten per E-Mail aufgefordert, den Kaufbetrag an eine Bank im Ausland zu überweisen - bei Amazon absolut unüblich. Wer jetzt zahlt, sieht sein Geld nie wieder.

Auf Rückerstattung brauchen die Opfer nicht hoffen. "Amazon haftet nicht für Käufe, die außerhalb seines Marketplace getätigt wurden", informiert IT-Fachanwalt Christian Oberwetter. Unglaublich: Das Problem ist schon seit November 2012 bekannt und wird in zahlreichen Foren und von Verbraucherschützern angeprangert. Amazon erkennt zwar, dass die Opfer von der Marketplace-Plattform herunter gelockt werden sollen und unterbricht die Bestellung. Sinnvoller wäre es jedoch, die Angebote vorzufiltern - also die Täter gar nicht erst zuzulassen.

Vermeiden lässt sich ein Betrug, wenn man die Angebote aufmerksam anschaut. Achten sollten Kunden beispielsweise auf das Händlerlogo. Ist dort lediglich eine E-Mail-Adresse angegeben, ist Vorsicht geboten. Bei auffällig günstigen Geräten ist ebenfalls Skepsis angebracht und niemals sollte man Zahlungsaufforderungen auf ausländische Konten nachkommen.

Quelle: COMPUTER BILD-Gruppe/COMPUTERBILD.de (ots)

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