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Münchner ÖDP warnt vor Rückkehr zu Windows

Archivmeldung vom 18.02.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.02.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Das Linux-Maskottchen Tux
Das Linux-Maskottchen Tux

Die ÖDP München fordert einen weiteren Ausbau des Linux-Netzes in München und stellt sich entschieden gegen den Vorstoß der OB-Kandidatin Sabine Nallinger, die Linux-Lösung für 12.000 städtische Computer rückgängig zu machen. Das LiMux-Projekt der Stadt München geht zurück auf einen Antrag der ÖDP, in dem 2013 aus Kosten- und Sicherheitsgründen eine Umstellung von Windows- auf ein Linux-Betriebssystem gefordert wurde. Anstatt Linux aus der Stadtverwaltung zu verbannen, baut die ÖDP München ihr Linux-Engagement aus.

Die ÖDP München stellte vorletzte Woche eine Linux-Installationsanleitung für alle Bürger ins Netz, die Computer mit Windows XP nutzen. Die Anleitung fand deutschlandweit viel Beachtung, weil Microsoft ab April keine Sicherheitsupdates für XP mehr anbietet. Der Betrieb im Internet wird für XP-User daher zunehmend unsicherer: http://linux.oedp-muenchen.de/Linux-als-Ersatz-fuer-Windows-XP-Installationsanleitung-v1.0.pdf

Die Initiative hat auch ökologische Motive: „Mit Linux können ältere Computer weitergenutzt werden, anstatt sie in den Elektroschrott zu geben“, so Thomas Prudlo, Stadtvorsitzender der ÖDP München und Stadtratskandidat, „obendrein ist man nicht mehr abhängig vom Microsoft-Support, der ja für jede Windows-Version zeitlich begrenzt ist“. Danach müsse man ein neues Windows wie Windows 7 oder 8 kaufen und installieren, falls der alte Computer überhaupt die entsprechenden hohen Leistungsdaten von mindestens zwei Gigabyte Arbeitsspeicher aufweise, so Prudlo.

Die ÖDP fordert die Stadt auf, die Linux-Anleitung so bald wie möglich im eigenen Namen herauszugeben und an Münchner Schulen zu verteilen sowie in Stadtbibliotheken, Behörden und online zu Verfügung zu stellen.

Die ÖDP München setzt sich bereits seit 2003 massiv für das Betriebssystem Linux und Open-Source-Software wie OpenOffice und LibreOffice ein. Bereits im Antrag vom 16. April 2003 – lange vor den Enthüllungen von Edward Snowden – wurde die Forderung nach Linux mit Kosten- und Sicherheitsaspekten begründet: „Noch entscheidender ist die Daten- und Benutzersicherheit: Windows XP übermittelt automatisch Benutzerdaten über das Internet an Microsoft und kann nur schwer auf "versteckte" Funktionen überprüft werden. Diese Intransparenz dürfte auch Geheimdiensten die allgegenwärtige Industriespionage erleichtern.“ (ÖDP-Antrag vom 16.04.2003)

Im März 2013 hatte die ÖDP gefordert, Linux-CDs an Münchner Bürger zu verteilen. Ein Antrag, der ein internationales Echo hervorgerufen hat. Eine kleine Chronologie des ÖDP-Linux-Einsatzes kann man hier nachlesen: http://linux.oedp-muenchen.de/

Bei der Linux-Installationsparty am Samstag, 8. März, können Windows XP-Nutzer ihre Computer mitbringen und unter Anleitung von IT-Fachleuten der ÖDP das Betriebssystem Linux installieren. Ort der Veranstaltung wird noch bekannt gegeben.

Quelle: Ökologisch-Demokratische Partei (ödp) Stadtverband München

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