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Branchenverband warnt vor Abschaffung der Roaming-Gebühren

Archivmeldung vom 10.09.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.09.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: Schmuttel / pixelio.de
Bild: Schmuttel / pixelio.de

Der Hightech-Verband Bitkom warnt die Europäische Kommission davor, die Roaming-Gebühren in der EU de facto abzuschaffen. "Mit der Abschaffung der Roaming-Gebühren erweist die Kommission den europäischen Verbrauchern einen Bärendienst", sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder.

Die Abschaffung der Roaming-Gebühren würde zwangsläufig dazu führen, dass die Preise für Inlandstelefonate und mobile Internetnutzung steigen, so der Bitkom weiter. Auch würde die Subventionierung von Smartphones, Tablet-PCs und Handys durch die Netzbetreiber künftig niedriger ausfallen.

"Eine Abschaffung der Roaming-Gebühren würde das komplette Preisgefüge in der Mobilkommunikation ins Rutschen bringen. Leidtragende werden die einkommensschwachen Bevölkerungsgruppen sein, die wenig reisen und derzeit von den niedrigen Gebühren für Inlandsgespräche am stärksten profitieren", so Rohleder.

Derzeit werden vor allem von vielreisenden Geschäftsleuten Roaming-Gebühren bezahlt. Die Netzbetreiber seien laut Bitkom auf die Erlöse aus dem Roaming dringend angewiesen, um die anstehenden Milliardeninvestitionen in den Netzausbau stemmen zu können.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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