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Studie untersucht wie IPhones künftig Depressionen und Demenz erkennen können

Archivmeldung vom 23.09.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.09.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
iPhone (Symbolbild)
iPhone (Symbolbild)

Bild: © CC0 / fancycrave1 / Pixabay

Der US-amerikanische Biotechnologiekonzern Biogen hat eine neue Studie mit Apple und der Universität von Kalifornien, Los Angeles (UCLA), gestartet. In der Studie soll untersucht werden, wie iPhone- und Apple Watch-Sensoren Symptome von Demenz, Depressionen und anderen neurologischen Erkrankungen erkennen können. Dies meldet das russische online Magazin „SNA News“ .

Weiter ist auf deren deutschen Webseite dazu folgendes zu lesen: "Die Studie des Pharmaunternehmens Biogen soll eine Erweiterung einer Studie sein, die im Januar dieses Jahres angekündigt war. Doch diesmal soll sie nicht nur klinische kognitive Störungen umfassen, sondern auch Probleme des Alltags mit Stress, Angstzuständen und Depressionen. Es wird untersucht, wie man sie erkennen und messen kann.

Die Forscher wollen die Mimik der Teilnehmer, ihre Art zu sprechen, das Tempo und die Häufigkeit ihrer Spaziergänge, Schlafmuster, Herz- und Atemfrequenz sowie die Tippgeschwindigkeit und die Häufigkeit von Tippfehlern auf dem iPhone analysieren. Die Teilnehmer der Studie werden außerdem gebeten, Fragebögen auszufüllen, um zu beschreiben, wie sie sich fühlen. Die Forscher wollen dann versuchen, festzustellen, ob es einen Zusammenhang zwischen diesen Daten und dem Ausmaß von Stress, Angst oder Depressionen bei den Teilnehmern gibt.

Das Ziel der Studie besteht laut UCLA darin, alle Signale relevanter psychischer Erkrankungen in eine App oder eine iOS-Gesundheitsfunktion umzuwandeln, die Benutzer vor möglichen Risiken warnen könnte.

Derzeit gibt es erhebliche Verzögerungen bei der Erkennung der Abnahme kognitiver Fähigkeiten. 15 bis 20 Prozent der Erwachsenen über 65 Jahre sind davon betroffen. Symptome wie leichte Ablenkung oder Gedächtnisverlust können von Gesundheitsdienstleistern als kognitiver Verfall erst nach Monaten oder sogar Jahren interpretiert werden.

„Die erfolgreiche Entwicklung digitaler Biomarker für die Gehirngesundheit würde dazu beitragen, den erheblichen Bedarf an einer Beschleunigung der Patientendiagnosen zu decken und Ärzten und Einzelpersonen ermöglichen, rechtzeitig Maßnahmen zu ergreifen“, sagte Biogen-Chef Michel Vounatsos. Solche Fortschritte könnten zu besseren Gesundheitsergebnissen beitragen sowie die Kosten für die Gesundheitssysteme senken, so Vounatsos."

Quelle: SNA News (Deutschland)

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