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IBM verdreifacht Leistung des Blue Gene-Supercomputers

Archivmeldung vom 27.06.2007

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.06.2007 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

IBM hat mit Blue Gene/P eine neue Generation des derzeit leistungsfähigsten Supercomputers angekündigt. Blue Gene/P wurde für permanente Rechengeschwindigkeiten über ein Petaflop/s (eine Billiarde Rechenoperationen pro Sekunde) entwickelt, was der dreifachen Leistung seines Vorgängers entspricht - dem gegenwärtigen Rekordhalter mit der Bestmarke von 367 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde.

Blue Gene/P ist bis zu 100.000-mal leistungsfähiger als ein gewöhnlicher PC. Um eine annähernde Rechenleistung mit Laptop-Computern zu erreichen, bräuchte man so viele Geräte, dass sie gestapelt eine Höhe von zwei Kilometern erreichen würden. Blue Gene/P kann so konfiguriert werden, dass eine Spitzenrechenleistung von mehr als drei Petaflop/s erreicht werden kann.

Die Blue Gene-Linie hat ihren Ursprung in einer IBM Forschungsinitiative mit dem Ziel, hoch skalierbare und zuverlässige wissenschaftliche Computerplattformen zu entwickeln. Mit Blue Gene ist es den Designern gelungen, zwei zentrale Probleme, die sich als nachteilig für modernes Supercomputing erwiesen haben, zu lösen: Energieverbrauch und Platzbedarf. Seit seiner Einführung ist Blue Gene durch die Fähigkeit, wissenschaftliche Gleichungen in vorher nicht erreichbarer Zeit zu lösen, zu einem der wichtigsten Forschungsinstrumente aufgestiegen.
Renommierte Forschungseinrichtungen und Universitäten haben Blue Gene/P bereits bestellt. In Deutschland planen das Forschungszentrum Jülich und die Max-Planck-Gesellschaft den Beginn der Installation von Blue Gene/P-Systemen in der zweiten Jahreshälfte 2007.

Blue Gene/P basiert auf modularem Design und kann nach Anforderung im Baukastenprinzip erweitert werden. Blue Gene/P kann bis zu 884 736 Prozessoren in 216 Racks skalieren. Das Betriebssystem basiert auf Linux. Erstmals hat auch das deutsche IBM Entwicklungszentrum in Böblingen an einer Blue Gene-Generation mitgearbeitet.

Quelle: Pressemitteilung IBM Deutschland

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