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Umfrage: Immer weniger Deutsche vertrauen amerikanischen E-Mail-Diensten

Archivmeldung vom 24.05.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.05.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: pixelio.de/Stephanie Hofschläger
Bild: pixelio.de/Stephanie Hofschläger

Nach den Enthüllungen von Edward Snowden im Jahre 2013 ist das Vertrauen der deutschen Internetnutzer gegenüber amerikanischen E-Mail-Diensten gesunken. Dies geht aus einer repräsentativen Studie der Convios Consulting im Auftrag der Internetanbieter GMX und Web.de hervor.

Die deutsche Ausgabe des russischen online Magazins "Sputnik" schreibt weiter: "Mehr als 60 Prozent der Deutschen sind demnach der Auffassung, dass ihre E-Mails von Geheimdiensten oder Hackern mitgelesen werden können.

Mehr als sechs von zehn Nutzern meinen, dass dies zumindest zum Teil geschieht. 72 Prozent finden das schlimm, vor zwei Jahren waren es nur 64 Prozent.

In diesem Zusammenhang bevorzugen immer mehr Deutsche nationale E-Mail-Anbieter wie Web.de und GMX. Im vergangenen Jahr sollen die deutschen E-Mail-Dienste mehr als 1,1 Millionen neue Nutzer gewonnen haben. Jeder zweite Internetnutzer in Deutschland hat demnach sein E-Mail-Konto bei einem der beiden Anbieter.

„Die Bedenken, persönliche Daten bei US-Anbietern zu speichern, sind seit Jahren auf einem hohen Niveau“, sagte Jan Oetjen, Geschäftsführer von Web.de und GMX. Durch die US-Wahl habe sich diese Situation weiter verschärft.

Für die Studie wurden mehr als 1000 Internetnutzer ab 14 Jahren befragt."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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