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Plan für Werbung auf WhatsApp bleibt aufrecht

Archivmeldung vom 25.04.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.04.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
WhatsApp: Facebook plant Werbung.
WhatsApp: Facebook plant Werbung.

Bild: pixabay.com, arivera

Der US-Social-Media-Gigant Facebook plant immer noch, bei seiner Tochter WhatsApp Werbung hinzuzufügen. Der Konzern arbeitet momentan daran, seine Nachrichten-Apps zu vereinheitlichen. Sobald dieser Plan in Erfüllung gegangen ist, müssen WhatsApp-User mit Anzeigen rechnen, berichtet "The Information".

"Frage nach User-Akzeptanz"

"Werbung auf WhatsApp würde sich für Marketer und Facebook lohnen. Die Frage ist nur, wie hoch die Akzeptanz der User wäre. WhatsApp hat im Prinzip die SMS abgelöst, und SMS-Werbung war früher schon wenig beliebt. Wichtig ist, dass die Anzeigen richtig gestaltet sind. Beispielsweise wäre es akzeptabel, wenn Werbung von Firmen stammt, mit denen User auf WhatsApp Kontakt hatten", sagt Social-Media-Experte Björn Tantau im Gespräch mit pressetext.

Facebook will die Telefonnummern von Nutzern verwenden, um die Accounts auf WhatsApp und auf Facebook miteinander zu verbinden. Dadurch soll der Algorithmus erkennen, welche Anzeigen zu welchen WhatsApp-Nutzern passen. Dieser Plan ist innerhalb des Unternehmens allerdings umstritten. Einige Führungskräfte sind besorgt, dass WhatsApp-Anwender aufgrund dieser Maßnahme ihren Facebook-Account löschen.

Umsetzung dauert Jahre

Bereits im Jahr 2018 hat Facebook erstmals die Absicht formuliert, Anzeigen auf WhatsApp umzusetzen. Im Januar 2020 hat das Unternehmen allerdings angekündigt, diese Pläne vorerst auf Eis zu legen. Obwohl Facebook laut dem Bericht immer noch an dieser Idee festhält, könnte es Jahre dauern, bis sie tatsächlich real wird, da es besonders schwierig sei, WhatsApp mit den anderen Messaging-Apps zu vereinheitlichen.

Quelle: www.pressetext.com/Georg Haas

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