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Räumliches Sehen ohne Brille

Archivmeldung vom 27.06.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.06.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Autostereoskopische Displays ermöglichen räumliches Sehen ohne Brillen. Sind die Bildschirme dann noch mit Multi-View-Funktion ausgestattet, können 3D-Effekte quasi im Vorbeigehen für hohe Aufmerksamkeit sorgen. Bislang waren 3D-Wiedergabegeräte, die den Betrachtern Hilfsmittel ersparen, dünn gesät. Jetzt sorgt ein Monitor der Schwarzwälder Firma Tridelity im universell einsetzbaren 42"-Format für Aufsehen.

Sogenannte autostereoskopische Displays sorgen dafür, dass das linke und rechte Auge jeweils unterschiedliche Bildinhalte zu sehen bekommen. Dazu verwebt ein Software-Encoder im Multiplexverfahren mindestens zwei Bilder in alternierenden, vertikalen Streifen ineinander. Eine Maske vor dem konventionellen LCD-Panel gibt je nach Betrachtungsrichtung jeweils die linke oder rechte Perspektive frei, so dass sich das räumliche Bild direkt vor freiem Auge entfaltet.

Als Multi-View-Bildschirm präsentiert der MV4200 von Tridelity dem Betrachter nicht nur ein linkes und ein rechtes Bild für die 3D-Ansicht, vielmehr verwebt er insgesamt fünf Ansichten ineinander, die je nach Einblickwinkel die Szene jeweils aus unterschiedlichen Perspektiven wiedergeben. "Solche Multi-View-Displays sind insofern beliebt, als der 3D-Effekt auch für vorbeilaufende Passanten erhalten bleibt", erläutert iX-Redakteurin Susanne Nolte und nennt neben der Präsentation von 3D-Modellen und -Simulationen das sogenannte Digital Signage, die Digitale Beschilderung, als Haupteinsatzgebiet. "Diese Monitore kommen als digitale Werbeschilder in Geschäften, an öffentlichen Plätzen oder auf Messen zum Einsatz, um durch Tiefeneindruck akzentuiert Aufmerksamkeit zu wecken. Mit rund 6500 Euro ist das von Tridelity gelieferte Display auch preislich interessant", urteilt die iX-Expertin. 

Quelle: iX

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