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Nicht alle neuen Features verbessern die Bildqualität

Archivmeldung vom 02.01.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.01.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Mit neuen Features wie Local Dimming, Verdopplung der Bildfrequenz und gepulster LED-Hintergrundbeleuchtung wollen die Monitorhersteller beim Kunden punkten.

Doch nicht immer schlagen sich diese Verfahren in besserer Bildqualität nieder, schreibt das IT-Profimagazin iX.

LC-Displays haben in den vergangenen Jahren eine spürbare Entwicklung in Richtung höherer Bildqualität durchgemacht. Doch nicht alle Produkte reizen die Möglichkeiten der LCD-Technik vollständig aus. Gründe dafür sind sowohl die Preisvorgaben des Gerätes als auch technische Kompromisse.

Bei manchen Features wie dem Local Dimming hängt es von der Umsetzung ab, ob die Maßnahme sich als Verbesserung erweist oder die Bildqualität verschlechtert. Bei anderen wie dem erweiterten Farbraum entscheidet die Anwendung über Fluch oder Segen. So ist ein erweiterter Farbraum nur bei geeignetem Bildmaterial von Nutzen. Die künstliche Verkleinerung des Farbraums zur Anpassung an das jeweilige Quellmaterial kann je nach Bauweise des Panels die Blickwinkelabhängigkeit erhöhen: Der Monitor generiert die neuen Primärfarben als Mischfarben seines eigenen Farbraums.

Manche Maßnahmen, wie die 120-Hz-Technik und gepulste Backlights, hoben sich hinsichtlich einer Verbesserung der Bildqualität bei Bewegtbildwiedergabe im direkten Vergleich weniger deutlich von der Standardtechnik ab als erwartet. So war bei der Wiedergabe von realem Programmmaterial eine Bewegungsunschärfe, die das Display selbst erzeugt, praktisch nicht sichtbar. Lediglich bei speziell für Display-Tests erzeugten Grafikanimationen und einigen realen Szenen, die solche Animationen sorgfältig nachstellen, um Display-Artefakte zum Vorschein zu bringen, zeigte sich dieser Effekt.

"Vor dem Kauf eines Monitors sollte man dessen Bild unbedingt aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten", rät iX-Redakteurin Susanne Nolte. "Dabei sollte man besonderes Augenmerk auf Kontraste und Farbveränderungen legen." 

Quelle: iX-Ausgabe

 

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