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Briten entwickeln Box-Simulation als Fitnessprogramm

Archivmeldung vom 14.09.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.09.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Peter Kirchhoff / pixelio.de
Bild: Peter Kirchhoff / pixelio.de

Mit einem Box-Simulator wollen britische Entwickler übergewichtigen Menschen zu mehr Fitness verhelfen. Die Zielgruppe des Spiels hat sich bisher als besonders Fitness-resistent erwiesen. Übergewichtige Männer im mittleren Alter sollen nun mit einem eigens entwickelten Videospiel-System animiert werden, sich mehr zu bewegen, berichtet die BBC. Verfügbare Motion-Gaming-Systeme gängiger Spielkonsolen hätten sich als ungeeignet für den Box-Simulator erwiesen, deshalb sei die Entwicklung eines eigenen Systems notwendig geworden, so die Entwickler.

"Wenn Menschen zum ersten Mal Nintendo Wii spielen, machen sie beispielsweise die Schläge beim Tennis noch wie ein richtiger Spieler. Viele bewegen aber irgendwann nur noch das Handgelenk, sobald sie herausfinden, dass das auch funktioniert", so Projektleiter Iain Spears. Andere Systeme die Bewegung mittels Kamera einfangen seien zu ungenau oder zu langsam für schnelle Boxbewegungen. "Sie arbeiten mit 30 Bildern pro Sekunde, dafür ist die Bewegung bei einem Boxschlag zu schnell."

Drei mal pro Woche

Das selbstentwickelte System besteht aus mit LEDs ausgestatteten Controllern, einem Stirnband und einem Brustgurt. Um den Trainingseffekt zu verstärken sind die Controller mit Gummibändern am Brustgurt befestigt, ein Computer zeichnet die Bewegungen auf. "Im Grunde ist es eine Mischung aus Nintendo Wii und Sony Playstation Move", so Spears. Geboxt wird gegen einen Computergegner, der auch selbst zuschlägt. "Wir sind noch bei der Entwicklung und testen das Trainingsprogramm gerade, aber wir glauben, dass bereits mit zehn bis 15 Minuten, drei mal die Woche, Ergebnisse erzielt werden können."

Quelle: pressetext.austria Georg Eckelsberger

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