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Ehemaliger Cyber-Sicherheitsbeauftragter warnt vor dem Einsatz von Malware

Archivmeldung vom 05.02.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.02.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Oleg Rosental / PIXELIO
Bild: Oleg Rosental / PIXELIO

Der ehemalige Cyber-Sicherheitsbeauftragter der ersten Obama-Regierung, Howard Schmidt, hat vor dem Einsatz von Malware im "Cyber-Krieg" mit anderen Staaten gewarnt. "Ich denke nicht, dass wir uns jedes Mal am Rande einer Katastrophe befinden, sobald ein neuer Virus auftaucht", sagte Schmidt dem US-Technikblog "Mashable".

Dabei wolle er die potenzielle Gefahr, die von solchen Cyber-Angriffen ausgehe, nicht herunterspielen. Vielmehr warnte er, dass der Einsatz solcher Waffen nur als letzter Schritt in Betracht gezogen werden sollte: "In den Vereinigten Staaten und anderen entwickelten Nationen sollte uns klar sein, wie angreifbar wir selbst sind."

Dem Vorschlag des Softwareunternehmens Kaspersky, das auf Verträge zwischen den Ländern zur Regulierung des Malware-Einsatzes setzen will, steht Schmidt jedoch kritisch gegenüber: "Ein solches Abkommen ist nur schwer zur erzwingen." Genauso lehnt er die Einführung eines, von der US-Regierung überprüfbaren, nationalen elektronischen Passes ab.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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