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Airbus und XAG testen Nudel-Zustelldrohne

Archivmeldung vom 05.12.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.12.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Lieferdrohne: Diese bringt Kunden nun auch heißes Essen.
Lieferdrohne: Diese bringt Kunden nun auch heißes Essen.

Bild: xa.com/en

In der chinesischen Hafenstadt Guangzhou können ausgewählte Nutzer jetzt Nudelgerichte per Drohnenlieferung bestellen. Der entsprechende Feldversuch unter dem Namen "Project Vesper" ist Teil einer Kooperation von Airbus und dem Landwirtschafts-Technologiespezialisten XAG. Ein Vorteil der Nudel-Drohne ist laut der ersten Kundin, dass sie wirklich zügig liefert und daher wirklich heißes Essen bringt.

Essen statt Pflanzenschutz

Seit Juli dieses Jahres arbeiten Airbus und XAG an der ersten Iteration eines Produkts (Minimum Viable Product) für die Drohnenzustellung. Die Basis dafür ist die P30, eine Drohne, die normalerweise für Pflanzenschutzzwecke zum Einsatz kommt. Bei einem Gesamtgewicht von knapp 25 Kilogramm schafft sie eine Nutzlast von bis zu vier Kilogramm. Sie fliegt in maximal 120 Metern Höhe mit einer Geschwindigkeit von bis zu zwölf Metern pro Sekunde (gut 43 km/h). Im Feldversuch geht es nun speziell darum, dass die Drohne vorgegebene Zustellrouten automatisch abfliegt.

Ausgewählte Kunden in der Stadt haben dabei die Möglichkeit, via App Nudelgerichte aus einem nahegelegenen Shop zu bestellen. Die Drohne transportiert das frisch zubereitete Essen dann in einer Isolierbox zu speziellen Zustellfächern. Bei einer Destination 1,6 Kilometer vom Shop entfernt dauert dieser Flug knapp fünf Minuten. Der Kunde bekommt eine Benachrichtigung auf das Handy, dass die Drohne im Anflug ist sowie den Standort des nächstgelegenen Zustellfachs. Die Drohne landet in sicherem Abstand zum Menschen, der dann die Lieferung holt.

Wirklich heiß statt langes Warten

"Das ist so cool. Wir haben keine Firmenkantine, also bestellen meine Kollegen und ich jeden Tag", sagt Meng Yu, die als erste Kundin bei Feldtest Lanzhou-Rindfleisch-Nudel geliefert bekommen hat. Die Drohne habe bequem direkt auf die Dachterrasse des Gebäudes geliefert. "Meine Nudeln waren heiß, wie ich sie mag und es hat weniger als 15 Minuten vom Bestellen bis zum Genießen gedauert." Bei normalen Bestellungen während der Mittagszeit wartet sie bis zu einer Stunde, so Yu - und bekomme dann oft kaltes Essen. Essens-Zustelldrohnen könnten also wohl tatsächlich mit schnellem Service punkten.

Quelle: www.pressetext.com/Thomas Pichler

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