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Frauen fühlen sich in Handy-Games unwillkommen

Archivmeldung vom 03.03.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.03.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Frau am Handy: Spiele so beliebt wie nie. Bild: Petra Bork, pixelio.de
Frau am Handy: Spiele so beliebt wie nie. Bild: Petra Bork, pixelio.de

Frauen laden sich derzeit so oft wie nie zuvor Games für ihr Smartphone herunter und spielen diese ausgiebig. Eine große Mehrheit fühlt sich in den Spielen jedoch nicht repräsentiert und letztlich unwillkommen. Das zeigen zwei aktuelle Erhebungen von Refinery29 und Newzoo, die in Kooperationen mit Google Play durchgeführt wurden.

Position des Außenseiters

Laut der Forschungsarbeit machen Frauen inzwischen fast die Hälfte aller mobilen Gamer aus. In den USA beschäftigen sich 65 Prozent von ihnen zwischen zehn und 65 Jahren häufig mit den Spielen, die sie auf ihren Smartphones installiert haben. Viele der befragten Frauen geben an, dass sie Spiele als Stressreduktoren sehen, die dringend benötigte Momente der Ruhe bieten. Obwohl immer mehr Frauen spielen, fühlt sich die Mehrzahl in den Spielen nicht repräsentiert.

Laut den Wissenschaftlern zeigt die Erhebung deutlich, dass Männer immer noch stark im Vordergrund stehen. Von den Top-100-Spielen bei Google Play werden zu 44 Prozent mehr männliche Gesichter als weibliche in App-Symbolen gezeigt. Darüber hinaus denken 60 Prozent der US-amerikanischen Frauen, die mobile Games spielen, dass gerade einmal 30 Prozent der mobilen Spiele für Frauen erstellt worden sind.

Männer dominieren Branche

"Die meisten Frauen, die gerne Games spielen, verraten beim Spielen nicht, dass sie weiblich sind. Denn wenn ein Mann in einem der Spiele gegen ein Mädchen verliert, flippt er aus", erzählt eine Umfrage-Teilnehmerin gegenüber Refinery29. "Jede weibliche Figur in einem Videospiel hat obszön große Brüste, eine kleine Taille und einen großen Hintern. Es geht um Sexappeal", erzählt eine weitere Befragte den Researchern. "Spiele werden meistens von Männern entwickelt, also folgt das einer gewissen Sicht der Dinge. Wir brauchen demnach mehr Frauen, die Spiele erstellen."

Quelle: www.pressetext.com/Sabrina Manzey

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