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Kein Ruckeln im Zug: App für mehr Bahnfahrkomfort

Archivmeldung vom 18.02.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.02.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Zug: Fahrkomfort könnte eigentlich höher sein. Bild: pixelio.de/birgitH
Zug: Fahrkomfort könnte eigentlich höher sein. Bild: pixelio.de/birgitH

Forscher der University of Birmingham nutzen die in handelsüblichen Smartphones verbauten Beschleunigungsmesser gezielt, um den Fahrkomfort auf Zugstrecken zu messen. Denn oft sind es Defekte an den Gleisen oder den Eisenbahnrädern, die zu leicht vermeidbaren Vibrationen und einer unruhigen Fahrt führen.

"Unsere Forschungsarbeit bietet viele Einsatzmöglichkeiten - so kann man es den Passagieren ermöglichen, sofort Feedback zum Fahrkomfort auf ihrer Reise zu übermitteln und wir statten dadurch Bahngesellschaften mit Informationen aus, die es ihnen erleichtern, den Fahrkomfort weiter zu erhöhen", erklärt Forscher Sakdirat Kaewunruen.

"Es gibt auch das Potenzial, die Technologie zu verwenden, um Schäden an den Bahngleisen zu erkennen und anzuzeigen, welche Gleisabschnitte repariert werden müssen, was Instandhaltungskosten senken und die Sicherheit erhöhen würde", fährt er fort. Auf einer Teststrecke wurde die App, gegen einen echten Beschleunigungsmesser getestet. Dabei schnitt das Smartphone sehr gut ab: Die darin verbaute Technik reichte aus, um die Vibrationen und ruckartigen Bewegungen aufzuzeichnen.

Passagiere überzeugen

Nun müssen nur noch die Passagiere davon überzeugt werden, die App auch herunterzuladen. "Zum Beispiel könnten Bahngesellschaften es den Fahrgästen leichter machen, die App zu verwenden, wenn sie mit dem WLAN im Zug verbunden wird oder es den Passagieren erlaubt wird, Feedback zu subjektiven Themen wie Gerüchen oder Temperatur im Zug zu geben", hofft Co-Autor Adam Azzoug.

Quelle: www.pressetext.com/Marie-Thérèse Fleischer

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Bild: Erwin Lorenzen / pixelio.de
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