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Bitkom-Chef Rohleder: Auch staatliche Stellen sollen Cyber-Angriffe melden müssen

Archivmeldung vom 19.08.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.08.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Der Branchenverband Bitkom macht seine Unterstützung für die geplante Meldepflicht von Cyber-Angriffen für Unternehmen von deren konkreten Ausgestaltung abhängig. "Wenn, dann sollten auch staatliche Stellen Angriffe auf ihre Infrastrukturen melden müssen", forderte Bitkom- Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder in einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Mittwoch). Die Meldepflicht soll Teil eines neuen IT-Sicherheitsgesetzes sein, das die Bundesregierung vorbereitet.

Rohleder sprach sich außerdem dafür aus, dass Cyber-Angriffe zunächst an eine vom Staat unabhängige Clearing-Stelle gemeldet werden. Dort könnten sie gesammelt und dann in anonymisierter Form weitergegeben werden. "Die Unternehmen müssen vor Reputationsverlusten geschützt werden", betonte der Bitkom-Chef.

Rohleder wandte sich auch ausdrücklich gegen eine Pflicht der Unternehmen zur doppelten Meldung. Telekommunikationsanbieter müssten Sicherheitsvorfälle ohnehin schon seit Jahren an die Bundesnetzagentur melden. "Und das sollte genügen", so Rohleder.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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