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Uno nutzt Simulations-Spiel Minecraft zur Städteaufwertung

Archivmeldung vom 06.07.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.07.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Blick auf die United Nations Plaza und das Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York. Bild: Stefan Schulze / de.wikipedia.org
Blick auf die United Nations Plaza und das Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York. Bild: Stefan Schulze / de.wikipedia.org

Minecraft ist der Renner in der Spiele-Community: 20 Millionen Fans bauen fleißig ihre eigenen Welten. Die Fachzeitschrift COMPUTER BILD SPIELE erklärt, warum sich jetzt auch die Uno für das Spiel interessiert (Heft 8/2013).

Das Design von Minecraft ist zeitlos, die Grafik schlicht, das Spielkonzept faszinierend: Es ähnelt dem Lego-Prinzip, bietet allerdings unbegrenzte Gestaltungsfreiheit. Aus Klötzchen gestalten die Spieler ihre eigenen Welten. Einige schaffen neue Szenerien, andere rekonstruieren minutiös TV-Fantasy-Welten. So arbeiten beispielsweise mehr als 25.000 Spieler gemeinsam am Projekt "WesterosCraft" und errichten aus den kleinen Blöcken den Kosmos der preisgekrönten Serie "Game of Thrones". Je komplexer - desto reizvoller für die Architekten. Die besten errichten sogar die ganze Erde, im Maßstab 1:1500. Jedes Detail wird exakt nachgebaut, besondere Beachtung finden dabei Prestigebauten wie der Eifelturm.

Der Nachbau realer Städte hat jetzt zu einer praktischen Verwendung des Spiels geführt, denn was virtuell klappt, funktioniert womöglich auch in der Wirklichkeit: "Minecraft"-Hersteller Mojang und das Uno-Siedlungsprogramm "UN Habitat" wollen gemeinsam mithilfe der simulierten Klötzchen-Welt die Städteplanung revolutionieren. "Block by Block" heißt das Projekt, bei dem die Spieler ganze Stadtviertel errichten und an alle Eventualitäten anpassen. Bis 2016 sollen so 300 Stadtteile aufgewertet werden. Das erste Pilotprojekt in Nairobi befindet sich bereits in der Planungsphase.

Quelle: COMPUTER BILD SPIELE (ots)

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