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Was wenn das Internet ausfällt? Österreich forscht an digitalem Blackout

Archivmeldung vom 01.03.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.03.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Netzwerkkabel
Netzwerkkabel

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Kein Trinkwasser, Verkehrschaos und tote Geldautomaten. Was passiert eigentlich, wenn das Internet ausfällt? Ein Forschungsprojekt der Wiener Universität für Bodenkultur untersucht die Problemzonen und fragt sich, inwieweit für einen Blackout des Netzes vorgesorgt ist. Dies berichtet das russische online Magazin „SNA News“ .

Weiter heißt es hierzu auf deren deutschen Webseite: "Rund 96 Prozent der deutschen Haushalte verfügen über einen Internetzugang, in Österreich sind es knapp 90 Prozent. Aber das Internet ist nicht einfach nur ein Sammelsurium an Informationen, Unterhaltungsprogrammen und Online-Geschäften. Viele grundlegende Prozesse wurden ins Netz verlagert, sodass mit wesentlich ernsteren Folgen gerechnet werden muss, wenn das Internet auf längere Sicht einmal ausfallen sollte.

Welche Folgen das sind, erforscht man unter anderem im Rahmen des österreichischen Forschungsprojekts „Isidor“, das vom Institut für Produktionswirtschaft und Logistik an der Universität für Bodenkultur in Wien geleitet wird und über das das österreichische Portal „Futurezone“ berichtet hat.

Problemzonen

Betroffen wären etwa Unternehmen, die ihre Daten in Cloud-Services auslagern. Das ermöglicht einen einfachen Zugriff auf die Daten von überall her und erspart den Unternehmen den Betrieb firmeneigener Server. Sollte aber das Internet zusammenbrechen, dann haben diese Firmen auch keinen Zugriff mehr auf ihre eigenen Daten.

Ein großes Problem dürfte ein Ausfall auch für die Logistikbranche sein. Die Lagerhaltung von Produkten ist stark reduziert, um Kosten zu senken. Die Produktion richtet sich nach dem aktuellen Güterbedarf, ihre Verteilung wird über das Internet vorgenommen. Dass es hier zu Schwierigkeiten kommen wird, ist vorprogrammiert.

Sogar kritische Infrastrukturen wie die Trinkwasserversorgung laufen über das Netz, könnten allerdings laut der Österreichischen Vereinigung für das Gas- und Wasserfach im Notfall auch auf eine unabhängige Fernsteuerung umgestellt werden. Auch der Verkehr würde stocken, da Ampeln über das Internet gesteuert werden. Dasselbe gilt für Geldautomaten.

Die größten Problembereiche werden im Rahmen des Projektes gegenwärtig noch erforscht, ebenso die Frage, inwieweit die jeweiligen Betreiber auf eine Internet-Krise vorbereitet sind."

Quelle: SNA News (Deutschland)

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