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PC-Programm der Deutschen Rentenversicherung rechnet falsch

Archivmeldung vom 27.07.2006

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.07.2006 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Jens Brehl

Einmal im Jahr bekommen die 28- bis 54jährigen Versicherten ihre Renteninformationen von der Deutschen Rentenversicherung (ehemals BfA). Ab 55 Jahren gibt es das Schreiben nur noch alle drei Jahre. Darin kann jeder nachlesen, wieviel Geld im Alter zu erwarten ist.

Damit der Versicherte die Berechnung selbst kontrollieren kann, verkauft die Versicherungsanstalt die Windows-Software "Rentenberechnung leicht gemacht" (Preis: 9,95 Euro). Doch bei komplizierten Lebensläufen rechnet das Programm falsch. Das berichtet die Zeitschrift COMPUTERBILD in ihrer aktuellen Ausgabe (16/2006).

Für den Software-Test arbeitete COMPUTERBILD mit einem Finanzexperten und einem gerichtlich zugelassenen Rentenberater zusammen. Ein einfacher Musterfall bereitete dem Programm keine Probleme. War der Lebenslauf allerdings umfangreicher (verheiratete Mutter, geschieden, zeitweise arbeitslos), gab es schon bei der Erfassung Probleme. So konnten etwa Kindererziehungszeiten nicht eingegeben werden. Folge: Das Rentenergebnis wich von der offiziellen Renteninformation ab.

Auch die Funktion "Vorsorgeanalyse" lieferte im Test keine fehlerfreien Ergebnisse. Die Analyse soll kalkulieren, wieviel Geld zusätzlich zur staatlichen Rente angelegt werden muß, um im Alter über einen bestimmten Monatsbetrag verfügen zu können. Bei der Berechnung von privaten Anlagemöglichkeiten lag die Software um bis zu zehn Prozent daneben.

Anlaß zur Kritik gab außerdem die Benutzerführung des Programms. Die Eingabe der Daten war kompliziert. Insgesamt kam die Software der Deutschen Rentenversicherung Bund auf die Note "ausreichend".

Quelle: Pressemitteilung COMPUTERBILD

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