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Überfüllte Züge - Mehrere Zwangsräumungen pro Woche: Bahn will neue ICEs bestellen

Archivmeldung vom 19.04.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.04.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Ein typisch überfüllter Bahnhof in Deutschland (Symbolbild)
Ein typisch überfüllter Bahnhof in Deutschland (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Die Deutsche Bahn will ihre Offensive im Fernverkehr verstärken. "Wir wollen noch stärker als bisher Auto und Flugzeug angreifen", sagte Konzernchef Richard Lutz dem "Handelsblatt" (Freitagausgabe). Im Frühsommer werde die Bahn dazu ein Konzept präsentieren, kündigte er an. Geplant ist der Kauf weiterer ICE-Züge für knapp eine Milliarde Euro. Derzeit liefert Siemens die vierte Generation der ICE-Flotte in einem Gesamtwert von sechs Milliarden Euro. Auf besonders frequentierten Strecken sollen künftig auch längere Züge zum Einsatz kommen "Dann hätten mehr als 900 Fahrgäste in einem solchen Zug Platz", sagte Lutz weiter.

Die Bahn reagiert damit auch auf die zunehmende Zahl an Zwangsräumungen überfüllter Züge. Dazu kommt es "im Fernverkehr im Durchschnitt ein halbes Dutzend Mal pro Woche", räumte der Bahnchef ein. Positiv sieht der Vorstandsvorsitzende des Staatskonzerns die Pläne der Großen Koalition, mehr Verkehr auf die Schiene zu bringen. Das im Koalitionsvertrag verankerte Ziel, bis 2030 die Zahl der Fahrgäste zu verdoppeln, hält Lutz zwar für "ausgesprochen sportlich" aber zugleich für ein "wirklich starkes verkehrspolitisches Signal". Allerdings betonte Lutz auch: "Unsere Fernverkehrsoffensive wird Geld kosten." Die notwendigen Investitionen werde die Bahn aber nicht allein stemmen können. Dazu "reicht unsere jetzige Finanzkraft jedenfalls nicht aus". Hier setzt Lutz auf die Hilfe des Bundes. Er werde sich jedenfalls "nicht darüber beschweren, dass die eine oder andere Offensive im Güter- oder Fernverkehr noch mal die eine oder andere Milliarde Euro kostet".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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