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Die Deutschen zahlen, die EU-Bürger fahren

Archivmeldung vom 27.12.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.12.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: "obs/VEDA - Vereinigung deutscher Autohöfe e.V./Alexander Ruscheinsky"
Bild: "obs/VEDA - Vereinigung deutscher Autohöfe e.V./Alexander Ruscheinsky"

Die Vereinigung Deutscher Autohöfe, kurz VEDA genannt, spricht sich deutlich gegen den ADAC-Vorschlag aus, dass die Pkw-Maut durch eine Mineralölsteuer-Erhöhung ersetzt werden soll. Er erscheint im ersten Moment nach Innen (Deutschland) gerecht, ist aber nach Außen (Europa) äußerst unklug mit nachvollziehbaren Nachteilen, nämlich mehr Verkehr und höhere Umweltbelastungen.

Deutschland ist das Durchreiseland Nr. 1 in Europa, sowohl für den Privat-, als auch für den Transport-Verkehr. Wir haben nicht nur die Belastungen der Straßen, sondern auch der Umwelt durch die Abgase. Deshalb ist es das wichtigste Ziel, die Durchfahrt auf das Notwendigste zu reduzieren. Der Ansatz des bayerischen Ministerpräsidenten Seehofer, alle EU-Bürger stärker an den Kosten der direkten Autobahnbenutzung zu beteiligen, geht in die richtige Richtung und kann sicherlich noch modifiziert werden. Zudem müssen die deutschen Pkw-Fahrer fast überall im Ausland Autobahngebühren bezahlen.

Nur wenn es etwas kostet wird eingespart, auch bei den Autobahnkilometern. Eine Mineralölsteuer-Erhöhung bringt aus dieser viel wichtigeren Sicht nur Nachteile, da man sein Fahrzeug bei der Einfahrt vor Deutschland noch volltankt und dann Deutschland passieren kann, bei den Lkws aufgrund der großen Tankkapazität und modernen Diesel-Pkw sogar zu 100%. Defakto haben die durchreisenden EU-Bürger dann keine Mehrkosten, was zwangsläufig mehr Verkehr- und Umweltbelastungen bedeutet aber gleichzeitig weniger Einnahmen für deutsche Rastanlagen und Tankstellen sowie den Fiskus.

Der ADAC-Vorschlag bedeutet keine Finanzierungsbeteiligung durch die ausländischen Pkws an den Kosten der Instandhaltung der Autobahnen und der daraus resultierende Tanktourismus wird sogar noch zusätzlich einen erheblichen Steuerverlust verursachen.

Und dann zur Stärkung der deutschen Wirtschaft die üblichen Hinweise des ADACs an seine Mitglieder in der Sommerreisezeit an den billigeren Tankstellen im Ausland zu tanken.

Quelle: VEDA - Vereinigung deutscher Autohöfe e.V. (ots)

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