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VZBV-Chef: Lufthansa soll Tickets von Air Berlin akzeptieren

Archivmeldung vom 12.10.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.10.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) Logo
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Bild: Verbraucherzentrale Bundesverband VZBV

Der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (VZBV), Klaus Müller, hat an die Lufthansa appelliert, nach der Übernahme von großen Teilen der Air Berlin zugunsten der Kunden bereits bezahlte Tickets der insolventen Airline ohne Aufpreis zu akzeptieren.

"Rechtlich ist die Lufthansa wegen des Insolvenzverfahrens dazu wohl nicht verpflichtet, aber es wäre eine sehr freundliche und kulante Geste", sagte Deutschlands oberster Verbraucherschützer dem "Tagesspiegel" (Freitagsausgabe). Lufthansa-Chef Carsten Spohr hatte am Donnerstagmorgen die Unterzeichnung eines Kaufvertrags für große Teile der insolventen Airline angekündigt.

Zuvor hatte Spohr der "Rheinischen Post" gesagt, dass die Lufthansa von Air Berlin "voraussichtlich 81 Flugzeuge übernehmen, 3.000 Mitarbeiter einstellen und dafür in Summe 1,5 Milliarden Euro investieren" werde.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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