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Unbekanntes Reiseland Südkorea

Archivmeldung vom 21.11.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.11.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: ©istock.com/GoranQ
Bild: ©istock.com/GoranQ

Das ostasiatische Korea findet sich derzeit meist noch aus politischen Gründen in den Schlagzeilen, doch die Republik Südkorea holt auch in Sachen Lifestyle stark auf. Nachdem Rapper Psy mit "Gangnam Style" einen Megahit landete erobern derzeit koreanische Popb bv ands die Herzen der weiblichen Teenager weltweit im Sturm. Zeit, sich das Land einmal genauer anzusehen.

Bild: ©istock.com/Suthat_Chaitaweesap
Bild: ©istock.com/Suthat_Chaitaweesap

Reiseziel Südkorea: Die Hauptstadt Seoul

Erstes Ziel ist eigentlich immer die Hauptstadt Seoul, auf deren internationalem Flughafen Incheon alle Langstreckenflüge ankommen. Gemeinsam mit den umliegenden Städten bildet sie die Metropolregion Sudogwon, die zu den fünf größten Ballungsräumen der Welt zählt. Touristisch interessant sind vor allem die rekonstruierten historischen Stätten wie der Gyeongbokgung-Palast mit dem National Folk Museum. Am Palast findet zu jeder vollen Stunde die beeindruckende Wachablösung in historischen Kostümen statt. Zwischen dem Gyeongbokgung-Palast und dem Changdeokgung-Palast liegt das historische Bukchon-Viertel mit zahlreichen traditionellen koreanischen Häusern (Hanok). Ein Spaziergang wirkt wie ein Ausflug in die Vergangenheit.

Ultramodern gibt sich Seoul am Cheonggyecheon-Fluss, dessen Uferpromenade auf 11 Kilometern zum Spaziergang einlädt. Shoppingparadiese sind die Viertel Dongdaemun, Myeongdong und Hongdae, Zentrum der Jugendkultur. Insadong ist das traditionelle Viertel der Kunsthandwerker. Zwischen touristischem Kleinkram lassen sich hier auch heute noch viele authentische koreanische Produkte finden. Seoul ist von zahlreichen interessanten Ausflugszielen umgeben, darunter die Bergfestung Namhansanseong, die an das Seouler U-Bahnnetz angeschlossen ist, und die Königsgräber von Gwangneung.

Südkoreas Ferieninsel Jeju

Südkoreas größte Insel Jeju (Jeju-do) südlich des Festlandes ist das beliebteste Urlaubsziel für Einheimische und ideal für den Abschluss einer Südkorea-Rundreise geeignet. Hier gibt es schöne Badestrände und zahlreiche natürliche Highlights wie Wasserfälle, Höhlen und die vulkanischen Krater von Seongsan Ilchubong und Hallasan. Von niedlich bis schräg sind touristische Einrichtungen wie das Teddybär-Museum und vor allem Loveland, das koreanische Paare auf Hochzeitsreise anlocken soll. Hier gibt's was zu schauen (Vorsicht: NSFW!)


Ein weiterer Grund für Jejus Beliebtheit bei den Einheimischen sind die vielen Casinos. Diese locken schon seit vielen Jahren Großstädter auf die Insel und neue Investoren wollen die Entwicklung weiter vorantreiben. Derzeit entsteht ein riesiger, aus chinesischem Geld finanzierter, Resortkomplex mit Casinos, Hotels, Freizeitpark, Wasserpark und mehr. Damit soll Jeju der asiatischen Zockerhauptstadt Macau Konkurrenz machen. Gespielt werden größtenteils die gleichen Spiele wie im Westen. Wer sein Glück auf Jeju versuchen möchte, sollte mit diesen vertraut sein oder vorab in einem guten Onlinecasino üben.

Weitere Ziele in Südkorea

Weit stiller als Jeju ist die Insel Ganghwado vor der Westküste, mit der sie über eine Brücke verbunden ist. Sie diente im 13. Jahrhundert kurz als Hauptstadt des Königreiches Koreas und ist heute wunderbar geeignet für lange Wanderungen entlang der Küste und auf den Manisan.

Südkoreas zweitgrößte Stadt Busan im Süden des Landes lohnt sich schon für ihre langen Sandstrände. Bei kühler Witterung ist das Hur Shim Chung Spa das perfekte Ziel, ein schönes von heißen Quellen gespeistes Thermalbad, das zu den ältesten von ganz Korea gehört. Der Bulguksa Tempel vor den Toren der Stadt in Gyeongju ist einen Ausflug wert.

Foodies zieht es in die Stadt Jeonju. Sie ist geprägt von zahlreichen historischen Vierteln (hanok) in denen die traditionelle koreanische Küche hochgehalten wird. Unbedingt probieren sollten Besucher das Jeonju Bibimbap, früher eine Speise der Könige.

Die Festung Hwaseong in Suwon südlich von Seoul wurde im Koreakrieg zerstört und ab den 70er-Jahren wieder aufgebaut. Ein Gang entlang der 5,7 km langen und bis zu 7 Meter hohen Mauer erinnert ein wenig an den Besuch der Chinesischen Mauer und wie auf dieser kann es hier voll werden.

Die Demilitarisierte Zone (DMZ): Ja oder nein?

Beim Besuch von Südkorea lässt sich das Thema Politik nie ganz ausblenden. Seit dem Ende des Koreakriegs ist das Land in den wirtschaftlich starken modernen Süden und den vollständig abgeschotteten totalitären Norden geteilt. Die beiden Länder werden von einer demilitarisierten Zone (DMZ) getrennt, die nur 50 km nördlich von Seoul verläuft. Von der Hauptstadt aus werden zahlreiche Ausflüge in die DMZ angeboten, bei denen Besucher von Aussichtstürmen nach Nordkorea schauen können, so wie Besucher von West-Berlin früher von Aussichtstürmen über die Berliner Mauer in den Osten schauen konnten. Auf südkoreanischer Seite sind Orte wie die Freedom Bridge zu sehen, auf der immer mal wieder Gefangene ausgetauscht wurden und den Bahnhof Dorasan, an dem irgendwann vielleicht einmal Bahnlinien von Norden und Süden zusammenfinden.

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