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Alle auf den Boden: Mit Wasserpistole bewaffnete Hongkonger überfallen Geldverleihfirma

Archivmeldung vom 11.05.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.05.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Wasserpistole
Wasserpistole

Foto: Zoom Zoom from San Francisco / USA, Melbourne / Australia
Lizenz: CC-BY-SA-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Zwei Männer haben in Hongkong versucht, eine Filiale der Geldverleihfirma Promise auszurauben. Die Räuber verlangten 200 Millionen Hongkong-Dollar (rund 21,1 Millionen Euro) und drohten den Mitarbeitern mit einer Wasserpistole. Dies berichtet das Magazin "RT DE" unter Verweis auf einen Bericht der "South China Morning Post".

Weiter berichtet RT DE: "Am Montag haben in Hongkong zwei mit einer Wasserpistole bewaffnete Männer versucht, eine Filiale der Geldverleihfirma Promise auszurauben. Ein 27-Jähriger und sein etwa 30-jähriger Komplize betraten das Gebäude des Unternehmens und forderten 200 Millionen Hongkong-Dollar (etwa 21,1 Millionen Euro). Dabei drohten die Räuber den Mitarbeitern mit einer mutmaßlichen Waffe.

Nachdem die Angestellten den Alarmknopf betätigt hatten, erkannten sie, dass es sich bei der Waffe lediglich um eine Wasserpistole handelte. Nach einem kurzen Wortwechsel flohen die gescheiterten Räuber aus der Filiale.

Einige Zeit später kehrte einer der beiden jedoch wieder zurück. Diesmal wollte er die Angestellten mit einem Schreibutensil überwältigen. Laut der Polizei sprang der Räuber über die Theke, drohte einer Mitarbeiterin mit einem Kugelschreiber und befahl ihr, die Polizei zu rufen. Die Polizei, die durch den Alarmknopf alarmiert worden war, kam kurz darauf am Tatort an und nahm den Verdächtigen fest.

Dem Polizeisprecher zufolge wurde nichts gestohlen und niemand verletzt. Nach Angaben der Zeitung South China Morning Post soll der Verdächtige an keiner psychischen Erkrankung leiden. Er könnte jedoch zur psychologischen Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Suche nach seinem Komplizen geht derweil weiter.

Quelle: RT DE

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