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Marienkirche nimmt Eintrittsgeld

Archivmeldung vom 28.05.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.05.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Gruppen müssen für den Besuch von St. Marien, der berühmtesten Lübecker Kirche, jetzt Eintritt zahlen. Auch Schulklassen, die das Gotteshaus im Rahmen ihres Unterrichts besuchen, werden mit zehn Euro zur Kasse gebeten.

Pastorin Ina von Kortzfleisch rechtfertigt den Schritt mit sinkenden Spendeneinnahmen. Lagen die Einnahmen 2006 noch bei 133 000 Euro, kamen 2007 und 2008 rund 25 000 Euro weniger zusammen. Die Gemeinde sei auf das Geld aber angewiesen, um die hohen Unterhaltskosten für das 700 Jahre alte Gotteshaus zu decken.

Stadtführer und Lehrer reagieren empört auf die Entscheidung. Auch von der nordelbischen Kirchenleitung gibt es Kritik. Von Schulklassen Geld zu verlangen sei "äußerst ungewöhnlich", sagte die Bischöfin für Lübeck und Hamburg, Maria Jepsen.  Ein ähnlicher Fall sei ihr in Nordelbien nicht bekannt. "Ich rate dazu, diese Entscheidung zu überdenken", sagte auch Bischof Gerhard Ulrich, der Vorsitzende der Kirchenleitung. Jährlich besuchen rund eine Million Besucher die Marienkirche.

Quelle: Lübecker Nachrichten

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