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"Muslim Free Zone": Schild zum Schutz angeboten

Archivmeldung vom 16.12.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.12.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Schild: Waffen-Shop-Betreiber erregt Aufsehen. Bild: WFTS/CNN
Schild: Waffen-Shop-Betreiber erregt Aufsehen. Bild: WFTS/CNN

Der mit diversen Aktionen in der Öffentlichkeit bereits bekannte Besitzer eines amerikanischen Waffenladens in Florida verkauft an seine Kunden nun Stopp-Schilder mit der Aufschrift "Muslim Free Zone". Andy Hallinan möchte damit auf die politische Debatte um Migranten aufmerksam machen - und gerät dabei selbst in die Schusslinie.

"Wenn wir keine genauen Daten über die Einwanderer haben, wissen wir nichts über deren Wurzeln. Wir haben absolut keine Ahnung, wer diese Menschen, die über den Seeweg bei uns ankommen, sind", erklärt der bekennende Waffennarr. Die umstrittenen roten Hinweistafeln in der Form des klassischen Stopp-Schildes kosten bei ihm knapp 24,99 Dollar (etwa 23 Euro).

Hallinan war bereits im September mit seiner rassistischen Marketing-Aktion aufgefallen, in der er seinen Laden als "Muslim Free Zone" deklarierte. Daraufhin erhielt er nach eigenen Angaben unzählige Anrufe und E-Mails. Auch der Council on American-Islamic Relations startete unlängst Ermittlungen gegen Hallinan, jedoch wurde das Verfahren im November wieder eingestellt.

Kritik versus "Humor"

Ziel der Verkaufsaktion Hallinans: US-Bürger sollen ihre Grundstücke - in Anlehnung an seinen Waffenladen - ebenfalls zur "Moslem-freien Zone" erklären dürfen. "Wir sehen ja, dass die Menschen Angst vor dem radikalen Islam haben. Die Schilder sollen dabei helfen, so etwas aufzuzeigen. Es ist definitiv humorvoll. Wir finden ja nicht jeden Moslem schlimm", erklärt Hallinan. Zahlreiche Protestler aus den unterschiedlichsten US-Bundesstaaten wenden sich bereits gegen ihn, der aus ihrer Sicht ein absolut irreführendes Bild von Muslimen verbreitet.

Quelle: www.pressetext.com/Sabrina Manzey

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