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Ravensburger blamiert sich mit "Magdeberg"

Archivmeldung vom 31.05.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 31.05.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Emil S.
Bild: Emil S.

Der deutsche Spezialist für Gesellschaftsspiele und Puzzles, Ravensburger, hat in seinem bereits 2017 aufgelegten Kinder-Puzzle "Meine Deutschlandreise" die Landeshauptstadt des ostdeutschen Bundeslandes Sachsen-Anhalt falsch geschrieben. Statt Magdeburg wurde sowohl auf dem Karton als auch auf einigen der 130 Teile des Puzzles "Magdeberg" geschrieben.

"Fehler umgehend korrigiert"

Beim Spielen aufgefallen war der peinliche Fauxpas dem sechsjährigen Volks- beziehungsweise Grundschüler Emil aus Wien - und das, obwohl das Puzzle erst für Siebenjährige bestimmt ist. Ravensburger ist der Fehler merklich unangenehm. "Bei dem Kinder-Puzzle 'Meine Deutschlandreise' ist leider beim ersten Druck ein Fehler passiert, was wir sehr bedauern. Dieser Fehler wurde jedoch kurz darauf entdeckt und umgehend korrigiert", sagt Ravensburger-Sprecherin Doris Kornitzer gegenüber pressetext. Zur Auflage der fehlerhaften Version konnte Kornitzer keine Angaben machen.

Auch wenn das ausgebesserte, 36 x 49 Zentimeter große und auch in Österreich vertriebene Puzzle im Online-Shop von Ravensburger für 10,99 Euro verkauft wird, bleibt ein bitterer Nachgeschmack. Denn das Unternehmen aus Baden-Württemberg ist eigenen Angaben nach immerhin der "größte deutsche Hersteller von Spielen, Puzzles und Kreativprodukten". Zudem prangt auf dem besagten Puzzle der rückseitig auf der Packung aufgedruckte Hinweis "pädagogisch wertvoll und mit ganz viel Lernspaß".

Englischer Illustrator des Motivs

Interessantes Detail am Rande: Auf der Packung findet sich der englische Name Adrian Chesterman zusammen mit dem Unternehmen MGL aus Großbritannien. Offensichtlich scheint "Magdeberg" auch aufgrund einer Beauftragung durch Ravensburger entstanden zu sein. "Bei Herrn Adrian Chesterman handelt es sich um den englischen Illustrator des Puzzle-Motivs, das eigens für Ravensburger angefertigt wurde", so Kornitzer auf pressetext-Nachfrage.

Markenexperte Thomas Otte geht mit Ravensburger wegen des kleinen Rechtschreibfehlers hart ins Gericht: "Abiturenten können heute oft nicht einmal mehr die vier Grundrechenarten sicher anwenden. Korrektes Schreiben fällt auch vielen schwer. Landeskunde/Geografie muss ein dermaßen unterbelichtetes Fach sein, dass man auf eine englische Hilfskraft ausweicht", kommentiert Otte im Gespräch mit pressetext.

Allen betroffenen Käufern bietet Ravensburger eine einvernehmliche Lösung an, auch wenn das "Fehler-Puzzle" womöglich einmal sammelwürdig erscheint: "Selbstverständlich tauschen wir in einem solchen Fall das Produkt kostenlos aus", ergänzt Kornitzer. Besitzer der fehlerhaften Puzzle-Version sollen hierzu ihre Adresse an das Unternehmen übermitteln.

Quelle: www.pressetext.com/Florian Fügemann

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