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Verweis auf Heinrich Himmler in McDonald's-Spiel

Archivmeldung vom 21.04.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.04.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
reCAPTCHA mit unpassender Antwort. Bild: Mercury Press and Media Ltd
reCAPTCHA mit unpassender Antwort. Bild: Mercury Press and Media Ltd

Ein McDonald's-Kunde http://mcdonalds.com aus Wales staunte nicht schlecht, als er beim konzerneigenen Monopoly sehen wollte, ob er einen Preis gewonnen hatte - er bekam einen Verweis auf Heinrich Himmler, den einstigen Reichsführer SS, zu sehen. Der 27-jährige Marc Williams fertigte gleich einen Screenshot an. "Ich bin keiner, der sich gleich angegriffen fühlt - aber das hat mich wirklich schockiert", gibt er zu Protokoll.

Der Brite hatte durch seine wöchentlichen Besuche bei der Fast-Food-Kette einige Gewinn-Codes gesammelt, die er online beim Monopoly-Spiel von McDonald's eingeben wollte. "Manchmal bekommt man einen kostenlosen Burger, aber man kann auch ein Auto oder einen Urlaub gewinnen, also zahlt es sich aus, nachzusehen", meint der Familienvater. Da er aber mehrere Codes ausprobierte, machte er sich verdächtig - er könnte ja ein Roboter sein.

Hier kam nun die Software von Google reCAPTCHA zum Zug: Diese stellt Kontrollfragen, die Menschen ganz leicht, Roboter aber nur schwer beantworten können. Williams sollte eine sprachliche Aufgabe bewältigen und jene Phrasen auswählen, die sich falsch anhören (in diesem Fall grammatikalisch falsch). Eine der fünf möglichen Antworten war "zu Heinrich Himmler gesendet".

Referenz wieder entfernt

"Was, wenn das ein jüdischer Kunde gesehen hätte? Es ist ekelhaft", findet Williams. Er wendete sich sofort an McDonald's und der Fast-Food-Riese klärte auf: "Die aufgelisteten Antwortmöglichkeiten in diesem Verifizierungs-Tool wurden durch einen Service von Google generiert." Ein Google-Sprecher putzte sich ebenfalls ab: Die Texte bei reCAPTCHA würden aus verschiedenen Quellen im Internet automatisch zusammengestellt. Die betreffende Nazi-Referenz wurde aber nun händisch entfernt - nur wenige Nutzer hätten diese gesehen.

Quelle: www.pressetext.com/Marie-Thérèse Fleischer

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