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"Lost Places - Geheime Welten": Vierteilige ZDFinfo-Reihe

Archivmeldung vom 13.08.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.08.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
In den Höhlen des ehemaligen jugoslawischen Militärflugplatzes eljava - 3,5 Kilometer Tunnel wurden in den Berg gesprengt. / Bild: "obs/ZDFinfo/Florian Dedio"
In den Höhlen des ehemaligen jugoslawischen Militärflugplatzes eljava - 3,5 Kilometer Tunnel wurden in den Berg gesprengt. / Bild: "obs/ZDFinfo/Florian Dedio"

Verlassene Orte sind geheimnisvoll und faszinierend - die Zeit scheint dort still zu stehen. Die vierteilige ZDFinfo-Dokureihe "Lost Places - Geheime Welten" führt zu aufgegebenen Militärstützpunkten, verfallenen Krankenhäusern und anderen baulichen Überbleibseln ehemaliger Weltreiche. Sie nimmt von dort aus "American Dream", "Sowjetische Schatten", "Verlorenes Empire" und "Blutiges Erbe" in den Blick.

Die Filme von Florian Dedio und Yousif Al-Chalabi stehen ab Samstag, 15. August 2020, 10.00 Uhr, in der ZDFmediathek zur Verfügung. In ZDFinfo ist die Reihe "Lost Places - Geheime Welten" erstmals am Sonntag, 23. August 2020, von 20.15 bis 23.15 Uhr zu sehen.

In der "Lost Places"-Folge "American Dream" rücken drei verlassene Schauplätze des amerikanischen Traums in den Fokus - drei Monumente des Selbstbewusstseins einer mächtigen Nation. Die Doku nimmt die Zuschauerinnen und Zuschauer mit zur Safeguard-Basis, einem ehemaligen High-Tech-Schutzschild gegen Atomraketen, zu einer Vorzeige-Einrichtung für Menschen mit Behinderungen namens Pennhurst und in ein kalifornisches Urlaubsparadies mit militärischer Nutzung, zum Salton Sea.

Drei Relikte des Sowjetreichs, drei Monumente einer Zeit, in der die halbe Welt unter Hammer und Sichel stand: "Lost Places" erkundet in der zweiten Folge " Sowjetische Schatten". Sie führt zu einem geheimen Bunker für Atomsprengköpfe im ostdeutschen Nirgendwo, zum Kernkraftwerk Tschernobyl, das saubere Energie versprach, und zu den Beelitz-Heilstätten, ein Hospital der deutschen Kaiserzeit, das zu einem sowjetischen Militärkrankenhaus wurde.

Drei Überbleibsel des größten Weltreichs, das die Erde je gesehen hat, beleuchtet die "Lost Places"-Folge "Verlorenes Empire". Durch sie entdeckt das Publikum die bis heute komplizierte Geschichte des Britischen Empire. Die Doku führt nach Haslar, einst der Stolz der Royal Navy und das ehemals beste Hospital der Welt, auf die Insel Montserrat, auch genannt das Pompeji der Karibik, und auf die Insel Merasheen in Neufundland, der ersten britischen Kolonie.

Drei verlassene Schicksalsorte, die vom Aufstieg und Fall Jugoslawiens zeugen, sind in der "Lost Places"-Folge "Blutiges Erbe" zu sehen - sie veranschaulichen die Folgen des Bruderkrieges, der den Vielvölkerstaat am Balkan zerbrechen ließ. Die Filmemacher besuchen den Militärflugplatz Zeljava, tief in einen Berg gesprengt, die Ferienanlage Kupari, die durch die jugoslawische Armee sowohl gebaut als auch zerstört wurde, und die Stadt Mostar, die wie keine zweite das Trauma der Jugoslawienkriege widerspiegelt.

Die vierteilige Reihe "Lost Places - Geheime Welten" ist erneut am Donnerstag, 27. August 2020, von 9.45 bis 12.45 Uhr, und am Montag, 31. August 2020, von 15.45 bis 18.45 Uhr, in ZDFinfo zu sehen.

Quelle: ZDFinfo (ots)

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