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Hemmungslose Fetisch-Partie: Homo-Sex-Orgie in Linz: "Alles was bei der Party passiert bleibt auf der Party!"

Archivmeldung vom 02.04.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.04.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: istolethetv / flickr / CC BY 2.0 / WB / Eigenes Werk
Bild: istolethetv / flickr / CC BY 2.0 / WB / Eigenes Werk

Die oberösterreichische Landeshauptstadt Linz gehört seit Frühjahr 2020 auch zum “Regenbogen-Stadt-Netzwerk” (Rainbow Cities Network). Dies hat allerdings nichts damit zu tun, dass dieses Naturphänonem in der Landeshauptstadt besonders oft zu beobachten wäre, sondern hängt mit der LGBTIQ*-Community (also Schwlen, Lesben etc.) zusammen. Federführend dabei ist die Hosi Linz. Und die läßt es jetzt – zumindest Teile davon – bei einer Fetish-Night offenbar richtig krachen. Dies berichtet das Magazin "Wochenblick.at".

Weiter berichtet das Magazin: "Nachdem die Corona-Maßnahmen etwas gelockert wurden, erwacht auch das Nachtleben wieder etwas und die Menschen haben Lust, das Versäumte der vergangenen Jahre wieder aufzuholen. Wonach einem dabei der Sinn steht, ist dabei so verschieden wie die Geschmäcker. “Jedem Tierchen sein Pläsierchen” lautet daher auch eine Redensart. Und auch ein sogenannter “Saupreiß” bzw. Piefke, der seines Zeichens König war pflegte zu sagen: “Jeder soll nach seiner Façon selig werden.”

Party oder Sex-Orgie?

Lust auf eine gestandene Feier verspürt man nach den Einschränkungen auch bei der Hosi (Homosexuelle Initiative Linz – Die Lesben- und Schwulenbewegung in Oberösterreich) in Linz. Am 2. April lädt man daher zu einer “Fetish Night” in die Queer Bar forty nine. Auf der Einladung klingt alles nach einer der unzähligen Themenparties. Es gibt einen strikten Dresscode. Uniform, Leder, Gummi oder Latex, Sportswear oder auch nackt. Normale Kleidung ist nicht gestattet. Der Eintritt ist frei und nur für Männer gestattet, Einlass ist nur bis 22 Uhr. So weit, so gut. Etwas ausführlicher wird die Beschreibung zur Einladung allerdings in einem Erotikforum. Neben dem interessanten Hinweis, dass normale Körperhygiene erwartet wird, Parfüms jedoch unerwünscht sind, wird extra darauf hingewiesen, dass Fotografieren und Filmen verboten sind. Denn “Alles was bei der Party passiert bleibt auf der Party!” Und was soll auf der Partie bleiben? Auch dazu gibt das Forum explizit Antwort: “Du kannst auf der Party einfach nur ein Bier trinken und die Atmosphäre genießen. Wenn sich jedoch zwei oder mehr Kerle für ‘gemeinsames Spielen’ finden, dann ist (fast) alles erlaubt (KV, Kotze und Blut ausgenommen).” Erwartet werden zu solchen Parties ungefähr 50 Männer, “mal etwas mehr, mal etwas weniger”.

Förderungen der Stadt Linz

Nun kann natürlich jeder Verein in seinem Lokal machen, was ihm beliebt, es bleibt allerdings die Frage, ob eine solche Veranstaltung zu der “Abhaltung regelmäßiger Treffen sowie Organisation und Abhaltung von Aktivitäten im
Gruppenrahmen für Vereinsmitglieder und Interessierte” zählt, die Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks sind? Ebenso wäre interessant, wie die LGBTIQ*-Referentin der Stadt Linz und Vizebürgermeisterin Tina Blöchl (SPÖ) solche Veranstaltungen beurteilt. Steht dies im Einklang mit den Förderrichtlinien der Stadt Linz für Vereine? (entsprechende Anfragen waren bis dato unbeantwortet) Denn in den vergangenen Jahren erhielt der Verein von der Stadt und dem Land Oberösterreich Förderungen für Veranstaltungen wie die “linzpride” anlässlich des Christopher Street Day. Aber ob Veranstaltungen wie die Fetish-Night geeignet sind, die Belange der Lesben- und Schwulenbewegung fördern oder ob sich der Verein damit nicht selbst als Vertreter der Belange disqualifiziert?

Vereins-Pleite mit Steuergeld abgewendet

Aber die Subventionen der vergangenen Jahre sind niedrig, im Vergleich zu früheren Aufwendungen. 2013 war die Hosi Linz pleite und die Stadt sprang ein und bezahlte für ihn Mietschulden in Höhe von 140.200 Euro. Auch zuvor war es bereits zu einer veritablen Pleite mit der Hosi gekommen. 2008 begann man mit der Errichtung des Zentrums der Hosi an der Ecke Kaisergasse/Fabrikstraße auf einem Baurechtsgrund der Stadt Linz. Der Neubau, der Platz für das Vereinslokal, Beratungsräume, eine Bibliothek und vier Wohnungen bieten sollte, galt als einzigartiges Sozialprojekt und war mit 1,6 Millionen Euro Bausumme veranschlagt. Auch die GWG war bei den Wohnungen beteiligt. Nachdem der Verein pleite und das Zentrum baden gingen, musste die Stadt Teile der 700.000 Euro zweckgebundenen Förderung des Landes Oberösterreich für den Bau zurückzahlen.

Steuergeld für Regenbogenbänke

Während die direkten Förderungen für die Hosi inzwischen kleiner ausfallen, sitzt bei der Stadt Linz das Steuergeld dennoch locker. Mit einem neuen LGBTIQ*-Team für Linz sollen Gleichberechtigung und Akzeptanz für die Neues LGBTIQ*-Community in Linz gefördert werden. Dieses Team soll nun die Umsetzung und Machbarkeit der Ideen gemäß den vom Gemeinderat beschlossenen LGBTIQ*-Konzepts prüfen. Für die Annahme des Konzepts im Gemeinderat mit breiter Mehrheit bedankte sich die Hosi auch in einer Presseaussendung. Neben SPÖ und Grünen galt der besondere Dank der ÖVP: “Wir danken aber besonders der Linzer ÖVP, die sich nach einigem Zögern doch dazu durchgerungen hat, sich zu ihren LGBTIQ*-Bürger*innen zu bekennen. Die Politik in Linz zeigt sich weltoffen und modern – und das ist gut so”, hieß es in einer Presseaussendung. So wurden für die Sichtbarmachung der Bewegung im öffentlichen Raum Regenbogenbänke in verschiedenen Linzer Parkanlagen gemeinsam mit der Hosi Linz gestaltet und aufgestellt"

Quelle: Wochenblick

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