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Autor Alexander von Schönburg fordert neue sexuelle Revolution

Archivmeldung vom 30.08.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.08.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Bild: Fotografie Brinckheger / pixelio.de
Bild: Fotografie Brinckheger / pixelio.de

Der Autor Alexander von Schönburg vermisst in der deutschen Gesellschaft Werte und Tugenden wie Bescheidenheit, Klugheit und Treue. Die sexuelle Revolution der 60er-Jahre "hat so weit geführt, dass wir jetzt in einer Zeit ohne jegliche Regeln leben, in einem permanenten Zustand des `Anything goes`", sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Langsam würden auch die Schattenseiten dieser Zeit offenbar. "Diese Verherrlichung der Promiskuität, dieses Jeder-mit-jedem, das wird langsam sichtbar, hat viele Wunden verursacht", sagte von Schönburg den Funke-Zeitungen. Der Autor des gerade erschienenen Buches "Die Kunst des lässigen Anstands" spüre die kollektive Suche unserer Gesellschaft nach Werten. Denn Sex habe heute nichts mehr mit Eros zu tun. Und wenn Kontaktportale wie Tinder oder Sex-Clubs plötzlich zur bestimmenden Kultur würden, werde das unsere Gesellschaft auf Dauer nicht verkraften. Sein Fazit: "Es ist Zeit für eine neue sexuelle Revolution", sagte er der Funke-Mediengruppe.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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