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Studie: Immer mehr Freier wünschen sich Liebe beim Bordellbesuch

Archivmeldung vom 09.08.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.08.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Prostituierte in einem Bordell
Prostituierte in einem Bordell

Foto: Juhu
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Männer, die regelmäßig zu Sexarbeiterinnen gehen, wünschen sich einer Studie zufolge oftmals nicht nur Geschlechtsverkehr sondern vor allem Liebe. Laut der Untersuchung der Forscher Christin Milrod und Ronald Weitzer hätten sich die sexuellen Begegnungen zwischen Freiern und Prostituierten in den letzten Jahren oftmals zu Quasi-Beziehungen entwickelt.

Die Wissenschaftler analysierten für ihre Studie knapp 2.500 Postings im Forum eines Sex-Anbieters, welcher mehr als eine Millionen Nutzer hat. Das Forum nutzen Freier und Prostituierte um ihre Erfahrungen auszutauschen. Etwa ein Drittel der Diskussionen drehten sich laut der Studie um die Gefühle zwischen Kunden und Sexarbeiterinnen. Viele Freier wünschten sich dabei eine Beziehung über die körperliche Ebene hinaus.

Die Forscher interpretieren das Entstehen von Gefühlen als Hinweis darauf, dass aus geschäftlichen Sexbeziehungen monogame Partnerschaften wachsen können.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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