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Wann ist Sex schlecht? Das sind die Gründe für Frauen und Männer

Archivmeldung vom 30.03.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.03.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: JOYclub Fotograf: JOYclub/Getty
Bild: JOYclub Fotograf: JOYclub/Getty

Bin ich eigentlich gut im Bett? Die meisten von uns haben sich diese Frage sicherlich schon einmal gestellt. Aber was bedeutet im sexuellen Kontext überhaupt gut oder schlecht? Und wie lässt sich der Sex verbessern? Die Erotik-Community JOYclub wollte es genau wissen und hat 2.000 Mitglieder zum Thema "Schlechter Sex" befragt. Ergebnis: Fast jeder hatte schon mal schlechten Sex, aber nur Wenige sprechen offen darüber.

Die Mehrheit der befragten Frauen hatte bereits schlechten Sex

Für die meisten Deutschen scheint schlechter Sex ein vertrautes Problem zu sein. Vor allem die Frauen sind nicht immer zufrieden mit der angeblich schönsten Nebensache der Welt. So geben 89,4 % zu Protokoll, bereits schlechten Sex gehabt zu haben. Bei den Männern sind es nur 76,6 %. Sind die Männer hier einfach einen Tick anspruchsloser oder überschätzen sie einfach ihre Performance?

Fehlende Leidenschaft und gelangweilte Sexualpartner sind Hauptgründe für schlechten Sex

Was genau macht Sex zu schlechtem Sex? Ein zu kurzes Vorspiel? Mangelnder Augenkontakt? Zu obszöner Dirty Talk? Alles nebensächlich! Platz 1 bei beiden Geschlechtern ist die fehlende Leidenschaft beim Liebesspiel. Ohne grundsätzliche Begeisterung ist für drei Viertel der Frauen und über zwei Drittel der Männer die Gesamtbewertung nur noch mangelhaft.

Auch Platz 2 bläst in dasselbe Horn. Langweilt sich der Sexualpartner merklich oder ist nicht wirklich bei der Sache, ist dies fürs 68,8 % der Frauen und 61,1 % der Männer ein Stimmungskiller. Platz 3 nehmen bei den Damen unerwünschte Schmerzen beim Sex ein. Bei Männern führen fehlende Abwechslung und Experimentierfreude zu einem schlechten Sex-Prädikat.

Überraschenderweise spielen der eigene Orgasmus, der des Partners/der Partnerin oder gar der gemeinschaftliche Höhepunkt so gut wie keine Rolle, wenn es darum geht, ob der Sex als schlecht eingestuft wird. Sich diesbezüglich Druck zu machen, scheint also unbegründet.

Nur die Hälfte der Befragten spricht mit ihrem Sexualpartner über schlechten Sex

Ein klärendes Gespräch über sexuelle Unzufriedenheit oder Frustration suchen nur 50,9 % der Befragten. Für die andere Hälfte ist schlechter Sex ein Tabuthema. Dabei kommt es vor allem darauf an, wie die sexuelle Unzufriedenheit adressiert wird. Die Befragten, die mit ihrem Partner über schlechten Sex sprechen, thematisieren vor allem ihre unerfüllten Wünsche und Bedürfnisse und suchen nach gemeinsamen Lösungsansätzen, um den Sex zu verbessern. Nur 15,4 % konfrontieren den Partner direkt mit der Aussage, dass sie den Sex schlecht fanden.

Ist der Sex hingegen gut, sprechen ganze 91,4 % im Anschluss darüber. Die klischeebehaftete Frage "Und, wie war ich?" ist allerdings bei über zwei Dritteln der Befragten verpönt. Danach gefragt, welche Möglichkeiten genutzt werden, um die eigenen sexuellen Fähigkeiten zu verbessern, setzen beide Geschlechter vor allem auf frei zugängliche Tipps im Internet. Frauen suchen zudem den Austausch mit Freundinnen. Männer hingegen bevorzugen den anonymen Austausch in Internetforen.

Quelle: JOYclub (ots)

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