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Corona-Sex-Report: 4 von 10 Frauen haben dauerhaft mehr Sex

Archivmeldung vom 23.03.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.03.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: JOYclub.de Fotograf: JOYclub
Bild: JOYclub.de Fotograf: JOYclub

Zum zweifelhaften zweijährigen Jubiläum des ersten Lockdowns in Deutschland wollte die sexpositive Online-Community JOYclub wissen, wie Corona das Sexleben geprägt hat. 4.833 Mitglieder von über 4 Millionen offenbaren, dass die Pandemie in ihrer Sexualität sowohl Spuren von Stillstand als auch Veränderung hinterlassen hat.

Jeder Zweite hatte Sextreffen während Corona

Der JOYclub steht für ein lustvolles Leben und eine erfüllende Sexulität. Doch Corona hat den Kontakt zu anderen Menschen immer wieder eingeschränkt und tut es noch: den ungeplanten Flirt an der Bar, das sehnsüchtig erwartete Date zu zweit, zu dritt oder einfach mit vielen im Club.

Den Einschränkungen zum Trotz: Jede:r zweite Befragte hat sich in den vergangenen zwei Jahren zum Sex mit neuen Online-Bekanntschaften getroffen. Zwei Drittel von ihnen geben an, dass sie dennoch insgesamt weniger Sextreffen hatten. Unter anderem sind sie ihrem Bedürfnis nach körperlicher Nähe gefolgt oder haben im Bewusstsein für die Wichtigkeit ihrer Sexualität gehandelt.

Sexualität bei einem Viertel dauerhaft verändert

Es ist bekannt, dass der Absatz von Sextoys zu Beginn von Corona nach oben geschnellt ist und die befragten Mitglieder haben durchaus dazu beigetragen! Aber auch fernab von neuem Spielzeug hat Corona die Sexualität merklich beeinflusst.

So wird mehr gekuschelt und weniger gesexelt. Während Frauen ihre Sexualität seit Corona neu ausloten, geben Männer häufiger an, keine Veränderungen wahrzunehmen. Wer bei unterschiedlichen sexuellen Spielarten Veränderungen wahrnimmt, gibt diese zu 25 % als dauerhaft an - und das sowohl hinsichtlich weniger als auch mehr. Einziger klarer Ausreißer: Gut 4 von 10 Frauen haben dauerhaft mehr Sex.

Viel weniger Sex trotz unveränderter Lust

Auch Lust und Begehren hat Corona gezeichnet, aber längst nicht bei allen. Ganze zwei Drittel der Befragten nehmen ihr Lustempfinden als unverändert wahr. Sie sind es auch, die mit Abstand am häufigsten (viel) weniger Sex haben (72,58 %). Doch auch ein Mehr an Lust, hat während Corona eher zu (viel) weniger denn zu (viel) mehr Sex geführt. Aller Lust zum Trotz!

Quelle: JOYclub (ots)

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