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"intelligenter Staub": Hunderte unsichtbare Überwachungs-Chips durch einen Handschlag

Archivmeldung vom 29.01.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.01.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: Screenshots Youtube /WB/Eigenes Werk
Bild: Screenshots Youtube /WB/Eigenes Werk

Bereits im Jahr 2014 erklärte der Zukunftsforscher Dr. Oskar Villani in einer Sendung des mit Zwangsgebühren finanzierten Staatsfunks, dass es möglich ist, Menschen mit kaum sichtbaren Computer-Chips zu überwachen. „Smart Dust“ werden diese winzigen Chips genannt, die zu Hunderten durch einen einfachen Handschlag „übertragen“ werden können. Dies berichtet das Magazin "Wochenblick.at".

Weiter berichtet das Magazin: "Maßgeblich beteiligt an der Entwicklung war die DARPA, eine militärische Forschungseinrichtung des US-Verteidigungsministeriums. Diese fand auch einen Weg, wie man diesen Smart Dust dazu verwendet, um unser Gehirn auslesen zu können.

Hunderte Überwachungs-Chips per Handschlag

Nach einem Handschlag erklärt Zukunftsforscher Villani der Moderatorin, dass sie nun hunderte dieser Chips an ihrer Hand „kleben“ hat und diese zum Auslesen verschiedenster Daten fähig seien. Rund um die Welt könne man sie dadurch verfolgen, medizinische Daten wie Blutdruck oder Blutzucker-Spiegel und auch biometrische Daten abrufen. Normales Händewaschen würde die Chips zumindest eine Woche lang nicht entfernen können. Eine Totalüberwachung von Menschen sei schon 2014 möglich gewesen, hielt Villani damals fest. Durch künftige Weiterentwicklungen würde diese nur noch unbemerkter möglich sein.

Intelligenter Staub: Entwickelt durch militärische Forschung

Denn der sogenannte „Smart Dust“ – auf Deutsch „intelligenter Staub“ – wurde bereits in den 1990er Jahren von Dr. Kris Pister, einem Professor für Elektrotechnik an der University of California in Berkeley, als einfache Möglichkeit zum Einsatz intelligenter drahtloser Sensoren entwickelt. Damals stellte sich Pister eine Welt vor, in der allgegenwärtige Sensoren alles messen könnten, was sich messen lässt. Wenig überraschend gab das Militär den Anstoß und sorgte für die Finanzierung und Entwicklung. Im Jahr 1992 finanzierte die DARPA (Defense Advanced Research Projects Agency) Pisters Forschung im Rahmen ihres Smart-Dust-Projekts (über die Beteiligung der DARPA an der Entwicklung der mRNA-Technologie hat Wochenblick hier berichtet). 2001 hat dann das amerikanische Militär einen Überwachungstest mit diesen Geräten durchgeführt. Nachdem die Geschwindigkeit und die Richtung von 142 Militärfahrzeugen berechnet worden waren, wurde der Test als großer Erfolg gewertet.

Überwachung des Gehirns

2013 sprach das MIT über “How Smart Dust Could Spy On Your Brain”, also darüber, wie man mit diesen winzigen Geräten das Gehirn überwachen kann. Smart Dust ist also da, wird bereits verwendet und bald ein täglicher Teil des Lebens sein. Er besteht aus “vielen kleinen drahtlosen mikroelektromechanischen Systemen (MEMS)”. MEMS sind winzige Geräte, die über Kameras, Sensoren und Kommunikationsmechanismen verfügen, um die zu speichernden und weiterzuverarbeitenden Daten zu übertragen. Sie sind in der Regel zwischen 20 Mikrometern und einem Millimeter groß. Dabei sind sie drahtlos mit einem Computernetz verbunden und werden über ein bestimmtes Gebiet verteilt, um Aufgaben zu erfüllen, wobei sie in der Regel mit Hilfe der RFID-Technologie (Radio Frequency Identification) erfasst werden.

2016 erklärte der DARPA-Programmmanager Doug Weber: “Neuronaler Staub [Anm.: Smart Dust] stellt eine radikale Abkehr vom traditionellen Ansatz der Verwendung von Funkwellen für die drahtlose Kommunikation mit implantierten Geräten dar”. Und weiter: “Die Weichteile unseres Körpers bestehen zum größten Teil aus Salzwasser. Schallwellen können dieses Gewebe ungehindert durchdringen und mit hoher Genauigkeit auf Nervenziele tief in unserem Körper fokussiert werden, während Radiowellen dies nicht können.“ Die Verwendung von Ultraschall zur Kommunikation mit dem Nervenstaub erlaubt auch eine Verkleinerung der Sensoren. So können diese beispielsweise durch Injektion mit einer Nadel in den Körper eingebracht werden.

Es ist also eine Technologie, die man ganz im Sinne der Transhumanisten einsetzen kann. Elon Musk hat bereits die Firma Neuralink gegründet, deren Ziel es ist, das menschliche Gehirn mit einem Computer zu verbinden. Natürlich nur, um Menschen zu helfen… Was für eine „schöne neue Welt“."


Quelle: Wochenblick

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