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Vernichteten gewaltige Katastrophen die uralten Zivilisationen?

Archivmeldung vom 13.10.2007

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.10.2007 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch [email protected]

Dieses Thema ist kontrovers, das ist unbestreitbar. Weltumspannende Kataklysmen und Mega-Impakte sollen für die Vernichtung und Auslöschung der uralten Kulturen verantwortlich gewesen sein? Weltumspannend war das Wirken von offensichtlich hochentwickelten Zivilisationen in längst vergangenen Zeiten und weltumspannend waren auch die Katastrophen, die zur Auslöschung dieser „Mutter-Kulturen“ führte.

Wie sah die Welt vor dem Untergang vom sagenhaften Atlantis aus? Trotz jahrzehntelanger Forschung kann man heute nicht genau sagen, wie die Welt vor Jahrtausenden ausgesehen hat. Während dem Paläolithikum war die Hälfte der Erde mit Eis und Gletschern bedeckt. Während des Mittel- und Jungpaläolithikum ging die Eisfläche langsam zurück. Wahrscheinlich hat die Welt daher vor ca. 12.000 Jahren etwa folgendermaßen ausgesehen: Nordamerika und Nordeuropa waren mit einer meterhohen Eisfläche bedeckt. Die Vereisungsgrenze lag wahrscheinlich am 50. Breitengrad. Demnach wären England und Irland auch unter der Eisfläche verborgen gewesen. Hingegen waren Südamerika, Südeuropa und Afrika nahezu eisfrei.

Nach Meinung des Wissenschaftlers und Schriftstellers Otto Muck und anderer Wissenschaftler dürfte der Golfstrom nicht bis nach Europa gelangt sein. Im Atlantik muss daher eine Art Sperre vorhanden gewesen sein, die den Strom abgeleitet hat. Dadurch war Europa nicht golfstrombegünstigt. Diese Sperre, so nimmt Muck an, war wahrscheinlich die Insel Atlantis. Wäre der Golfstrom jedoch bis nach Europa gelangt, so wären England, Irland und Norwegen eisfrei gewesen und somit vom Golfstrom begünstigt gewesen. Die Grenze wäre damit etwa um den 10. Breitengrad nördlicher verlaufen. Dies war jedoch nicht der Fall.

Ist das alles vielleicht ein Beweis für die einstige Existenz von Atlantis? Eine Zivilisation, die lange vor den bislang bekannten Kulturen existierte und darüber hinaus so etwas wie die Mutterzivilisation aller Kulturen war? Die Zeit hat die Spuren und Überlieferungen ebenso verwischt, verzerrt und zerstört wie die unzähligen Kriege oder der oftmals fanatische Religionswahn in der Menschheitsgeschichte. Eines ist aber mehr als sicher: der Ablauf der Geschichte ist alles andere als nachvollziehbar, wie es uns die Schulwissenschaft deutlich machen möchte.

Mu und Lemuria

Atlantis ist sicher nicht das einzige legendäre Land, das in den Fluten untergegangen zu sein scheint. Angeblich verschwanden zwei weitere Kontinente spurlos im Ozean. Diese verlorenen Ursprünge der Menschheit waren Mu und Lemuria.

Mu, auch Malona genannt, lag angeblich im Pazifischen Ozean und hatte die zweifache Größe Australiens. Die Existenz dieses sagenumwobenen Kontinents wollte im 19. Jahrhundert der französische Arzt Augustus Le Plongeon bei der Übersetzung von Maya-Texten entdeckt haben. Die Mu-Theorie wurde 1870 von C. J. Churchward weiterentwickelt, der angeblich von indischen Hindu-Priestern in die Geheimnisse des untergegangenen Landes eingeweiht wurde. Man zeigte ihm alte, verstaubte Tafeln, denen zufolge Mu vor 12 000 Jahren bei einer Naturkatastrophe unterging und ein Volk von etwa 64 Millionen Menschen ausgelöscht hat. Interessanterweise ergänzt sich der Zeitraum des Untergangs von Atlantis und Mu, weshalb die Theorie des verlorenen Kontinents Mu keineswegs ad acta gelegt werden sollte. Eine der Quellen der Theorien über das versunkene Reich Mu ist der österreichische Raketenforscher Josef Blumrich, der nach dem Krieg bei der amerikanischen Weltraumbehörde NASA tätig war und sich nebenbei mit den Überlieferungen der Hopi-Indianer befasste. Blumrich veröffentlichte u.a. das Buch Kásskara und die sieben Welten, in dem der versunkene Kontinent "Kásskara" genannt wird. Nach Aussage des Hopi-Chronisten "Weißer Bär" ist dieser Kontinent ganz langsam abgesunken, während das heutige Amerika, das damals noch teilweise überflutet war, sich allmählich emporhob. Die Vorfahren der Hopis seien damals von Insel zu Insel über die Osterinseln in ihre neue Heimat, nach Arizona, ausgewandert. Geologen untersuchten 1999 den Meeresboden in der Nähe der Galápagos-Inseln, die 960 Kilometer westlich der südamerikanischen Küste liegen. 2000 Meter unter dem Meeresspiegel fanden sie Gesteinsproben, die Abnutzungserscheinungen aufwiesen, wie sie nur über dem Meeresspiegel entstehen können. Es handelt sich um Reste uralter, durch Erosion im Laufe der Erdgeschichte wieder im Meer versunkener Inseln. Zum anderen untersuchte ein weiteres Forscherteam die Gene der Galápagos-Leguane. Diese gehören zu den Meerechsen. Die Forscher fanden heraus, dass diese Meerechsen mit den Landleguanen verwandt sind. Die beiden Familien müssen sich allerdings in einer Zeit auseinander entwickelt haben, als es die Galápagos-Inseln noch gar nicht gab. Diese sind nämlich vulkanischen Ursprungs und wenige tausend Jahre alt. Eine Herkunft vom amerikanischen Kontinent scheidet aus, weil sich dort keine Spur eines gemeinsamen Vorfahrens findet. Die Forscher gehen deshalb davon aus, dass die Vorfahren beider Leguangattungen untergegangene Inseln bewohnt haben müssen und sich von Insel zu Insel in ihren heutigen Lebensraum gerettet haben. In den späten dreißiger Jahren ließ der Begründer der heutigen Türkei, Mustafa Kemal Atatürk, intensiv nach Mu forschen, Ziel von Atatürk war es, die Hintergründe für die Parallelen der Ursprungskultur der Türkvölker mit den zahllosen indianischen Kulturen, sowie der Azteken und Mayas auf dem amerikanischen Kontinent zu ermitteln.

Lemuria füllte der Legende nach den größten Teil des indischen Kontinents aus und verband so Afrika mit Malaysia. Den Namen prägte der britische Zoologe Prof. Philip Sclater (1829-1913), der das Land nach den Lemuren, einer Halbaffengattung, benannte. Sowohl in Afrika als auch in Malaysia fand man Fossilien von diesen und anderen Tieren, die Sclater veranlassten, die Legende vom einstmaligen Kontinent im indischen Ozean zu unterstützen. Auch bekannte Männer wie der Biologe Ernst Haeckel, der in Lemuria die „Wiege der Menschheit“ sah, und der Evolutionsforscher Thomas Huxley unterstützten diese Theorie. Die Theorie wurde zudem durch geologische Befunde gestützt. Verschiedene Gesteinsarten in Mittelindien und Südafrika wiesen Gemeinsamkeiten auf. Lemuria fiel bereits Ende des 19. Jahrhunderts in die „Fänge“ der Okkultisten, allen voran der russischen Generalsgattin Helena Blavatsky (1831-1891), die Begründerin der Theosophischen Gesellschaft, und entfernte sich dadurch von der ernstzunehmenden Erforschung durch die Wissenschaft.

Eine Pyramide vor der Küste Japans?

Ein kleiner Abstecher in den fernen Osten. Bekannt wurde es bereits im Jahre 1997. Im Multimedia-Informationsnetz Internet wurde berichtet, dass Taucher vor der japanischen Küste eine Felsformation entdeckten, deren natürlicher Ursprung unbekannt war. Einige Wissenschaftler halten sie nämlich nicht für einen normalen Felsen, sondern für das vielleicht älteste Bauwerk der Menschheitsgeschichte.

Die Anlage liegt bei der japanischen Insel Yonaguni. Diese Insel gehört zur Gruppe der Ryukyu-Inseln, die sich von Südjapan bis nach Taiwan erstreckt. Die Entfernung nach Okinawa beträgt etwa 300 Kilometer.

Die verblüfften Forscher fanden ein felsiges Gebilde, das einer Stufenpyramide ähnlich sieht und ca. 150 Meter breit, 200 Meter lang und 90 Meter hoch ist.

Mehrere Wissenschaftlern sind davon überzeugt, dass diese einer Tempelanlage in Südamerika gleichenden Struktur von Menschen angelegt wurde, wie der Geologe von der Ryukyu-Universität in Okinawa, Professor Masaki Kimura.

Auf diesem Gelände finden sich ebenfalls mehrere kleine stufenförmige Pyramiden mit einer Höhe von durchschnittlich zwei Metern und einer Basis von 10 Metern.

Das Phänomenale an dieser Entdeckung ist das vermutete Alter der Anlage, das so gar nicht in das schulwissenschaftliche Bild passen will. Die Geologen schätzen es nämlich auf mindestens 10 000 Jahre. Zu diesem Zeitpunkt war das umliegende Gelände noch trockenes Land, die Überschwemmung fand erst viel später statt. Das Problem an der Sache ist, dass die menschlichen Bewohner dieser Gegend zu dieser Zeit lediglich Jäger und Sammler und damit zum Pyramidenbau wenig geeignet waren.

Woher also stammt diese künstliche – denn daran scheint kein Zweifel – Felsformation? Da das Land in den letzten Jahrtausenden stets überflutet war, muss die Konstruktion von „vor der Sintflut“ stammen. Dies erinnert uns frappierend an die „Atlantis-Connection“ und an die megalithischen Anlagen in Europa, wo manche Steinkreise an der Küste oder auch die Gleise auf der Insel Malta, auf die wir noch eingehen werden, ins Wasser führen.

Lassen die bestehenden Fakten nur den nachhaltigen Schluss zu, dass diese Formationen von einem hochzivilisierten Volk errichtet wurden, das den anderen damaligen Menschen technisch weit voraus war? Die Querverbindungen zu anderen rätselhaften Konstruktionen unbekannter Herkunft werden immer deutlicher.

Prähistorische Megalith – Tempel unter Wasser

Die Inseln von Malta im zentralen Mittelmeer ist eine felsige Insel und seit der Bekanntheit der megalithischen Tempelanlagen ein Rätsel. Diese Megalithbauten sollen ein angebliches Alter von etwa 5.500 Jahren haben und zumindest daher schon älter als jedes Megalithbauwerk in Europa.

Der Forscher Dr. h.c. Hubert Zeitlmair machte bereits 1999 eine zudem gravierende Entdeckung, wonach das Alter der Anlagen auf Malta neu bestimmt werden muss. Nach eingehenden Recherchen untersuchte er die Möglichkeit der Existenz eines weiteren Tempels vor der Küste Maltas – und wurde an der Nordostseite fündig! Auf einem Plateau unter Wasser befinden sich die Ruinen eines Tempels, der in einer Zeit errichtet wurde, als der Meeresspiegel des Mittelmeers wesentlich niedriger war. Die Lage des Tempels Unterwasser zeigt, dass die Lage des Meeresspiegels vor ca. 12 000 bis 13.000 Jahren um bis zu 200 Meter niedriger gewesen ist. Wissenschaftlich nachgewiesen ist auch, dass das Mittelmeer während der letzten Eiszeit lediglich eine Ansammlung tiefer Seen war. Die letzte Eiszeit endete abrupt vor etwa 13.000 bis 12.000 Jahren. Das Abschmelzen der Eisschichten führte zur Überflutung der Küstenregionen. Riesige Flutwellen und ein globales Ansteigen der Meeresspiegel waren die Folge.

Das Plateau hat die Abmessungen von etwa 900 x 500 Metern und die höchste Erhebung liegt neunzehn Meter unter dem Meeresspiegel mit einem Durchmesser von etwa 250 Metern. Der Tempel ist bereits acht Meter unter der Wasseroberfläche zu finden und zeigt dieselbe Charakteristik wie die restaurierten Tempel an Land. Es finden sich gigantische Steinblöcke, nierenförmige Räume. Der große Unterschied: dieser Tempel liegt unter Wasser!

Fest steht, dass dieser Tempel genauso wie die anderen auf trockenem, festen Land erbaut. Ein Absinken des Küstenstreifens ist auszuschließen, da der nordöstliche Bereich keine Riss- oder Bruchstellen aufweist. Die andere Möglichkeit bestätigt die langjährigen und mannigfaltigen Forschungen eines gravierenden Ansteigens des Meeresspiegels mit gewaltigen Überflutungen. Hinweise darauf finden sich an den Westseiten der Umfassungswände, die von Seegras überwucherte Schwemmablagerungen vorweisen. Einige etwa fünf Meter lange Steinquader wurden offensichtlich angehoben und in eine fünfundzwanzig Meter tiefer gelegene Senke geschleudert, was darauf schließen läßt, dass eine immense Flutwelle von Westen in das Mittelmeer eindrang.

Der Autor Alexander Knörr fand bei Untersuchungen vor Ort an den rätselhaften Malta-Linien, deren Sinn und Zweck bis heute unklar ist, zahlreiche Gleise, die das ganze Land durchzogen. Sogar über Landzungen hinweg lassen sich die Spuren verfolgen. Die eigentliche Überraschung zeigt sich aber erst, als der unermüdliche Forscher einige Malta-Gleise über das Ufer hinaus verfolgen konnte!

An verschiedenen Stellen auf Malta, wie z. B. in Marsakloxx oder in der St. Georges Bay, führen Cart Ruts direkt ins Meer! Auch in der Nähe von Gebel Gol Bahar findet man unter Wasser Zeitzeugen der Vergangenheit in Form von Doppelspuren, welche bezeugen, dass das ganze Terrain welches nun in heutiger Zeit das Mittelmeer darstellt, von den Schöpfern der maltesischen Tempel und Cart Ruts erschlossen war – vor der letzten Sintflut!

Potzblitz, wird der geneigte Leser denken, wieder ein unumstößlicher Beleg für die Sintflut! Mittlerweile gehört es in Fachkreisen zu einer gesicherten Annahme, dass das Abschmelzen der Eiszeitgletscher vor etwa 25.000 Jahren begann und vor rund 13.000 Jahren mit dramatischen Klimaschwankungen endete, die in einer weltumspannenden Katastrophe endete und eine Flutwelle auch durch die Straße von Gibraltar in das Mittelmeer einbrach. Der Einschlag eines gewaltigen Impaktkörpers ist hier ebenfalls in Erwägung zu ziehen.

Welche Hochkultur wurde dabei auf Malta zerstört? Immer mehr scheint sich zu bestätigen, dass eine uralte Hochkultur, welche technisch weit den Vorstellungen unserer Archäologen und Paläontologen voraus waren, schon lange vor der Sintflut die Welt und auch die Ebenen des heutigen Mittelmeeres bewohnten und nachhaltig prägten.

Vernichteten gewaltige Katastrophen die uralten Zivilisationen?

Wenn die vorgelegten Beispiele das Wirken uralter Zivilisationen belegbar macht, dann stellt sich die Frage, wo diese Kulturen geblieben sind. Weshalb verschwanden diese anscheinend hochentwickelten Völker von der Erde? Eine Theorie, auf die wir noch kommen werden, besagt, dass es sich bei diesen Hochkulturen um fremde Lehrmeister handelte, die nicht von dieser Welt waren. Andere Theorien besagen, dass diese Völker eine autarke Entwicklung auf der Erde vollzogen hatten und aufgrund katastrophaler Kataklysmen im Laufe der Erdgeschichte ausgelöscht wurden und lediglich wenige Spuren auf ihr einstmaliges Wirken hindeuten. An dem dargelegten Beispiel Atlantis zeigt sich die Ungewissheit über den Verbleib solcher Kulturen und wie plötzlich eine hochentwickelte, auch weltumspannend agierende Zivilisation ausgelöscht werden kann.

Auch heute sind wir vor solchen Gefahren nicht gefeit. Ein über 1000 Tonnen schwerer Meteorit zerplatzte erst kürzlich – am 1.2.1994 – über dem Pazifik, nordöstlich von Neu-Guinea. Zu einer gewaltigen Flutkatastrophe kam es nur deshalb nicht, weil der Meteorit sich vor Aufprall in seine Bestandteile auflöste. Dieses Beispiel veranschaulicht sehr deutlich, was bei einem gewaltigeren Einschlag passieren kann und das war im Vergleich zu früheren Weltuntergangskandidaten lediglich ein kleiner Vertreter des Terrors. Dabei wird man unweigerlich an die unheilvollen Ereignisse erinnert, die ein kosmischer Körper bei seinem Impakt vor etwa 65 Millionen Jahren verursachte, in dessen Verlauf die Dinosaurier ihr Regiment als Herrscher der Erde abgegeben hatten.

In diesem Bezug gibt es einige interessante Hinweise, auf die unsere Wissenschaftler heute keine nennenswerten Erklärungemodelle geben können. Da ist beispielsweise das Füllen des Titicacasees in 4000 m Höhe vom Meer aus oder die globalen Weltenbrände und das Bilden eines Lehmgürtels um den Planetengürtel. Ein weiteres Rätsel wäre Tiahuanaco und Puma Punku in Trümmern. Darüber hinaus fehlen noch immer gesicherte Antworten in Hinsicht auf die Sintflut, die Eiszeiten, die Schwankungen der Mondgeschwindigkeit oder die verschiedenen Weltzeitalter.

Karl F. Kohlenberg schreibt in „Enträtselte Vorzeit“ (1975): „Wer kennt die Ursachen der Eiszeit?“ und Ende 1990 beispielsweise wurde im Bayrischen Rundfunk von einer Tagung der Klimaforscher berichtet und dabei erwähnt, die Eiszeiten seien dadurch entstanden, daß durch eine Sperre im Atlantik kein Golfstrom hätte fließen können. Um was für eine Sperre wird es sich hier wohl gehandelt haben?

Was war dann aber die Ursache der Eiszeiten? Wurde die Eiszeit durch den Impakt eines riesigen Meteoriten beendet, was zum Abschmelzen der Pole und weltweiten Überschwemmungen führte? Haben sich die Jahreszeiten erst nach diesen katastrophalen Ereignissen gebildet?

Hinweise auf katastrophale Ereignisse wie den Einschlag von Himmelskörpern (Kometen, Meteoriten, Planetenkörpern etc.) gibt es in großer Zahl. Die Erdachse muss vor Jahrtausenden auch eine gänz andere Postion gehabt haben. Im amerikanischen Grinelland beispielsweise fanden Polarforscher auf 82° nördlicher Breite Steine mit Abdrücken von Pflanzen, die heute nur in wärmeren Gebieten gedeihen: Sumpfzypressen, Linden, Hasel, Schneeball, Schilf und Teichrosen, Pappeln, Kiefern und Eiben ... . Auf Spitzbergen waren Platanen, Magnolien, Walnussbäume, Zypressen und der im warmen Kalifornien erhaltene Mammutbaum zu Hause ... . Wie ein Gürtel lag einst grünes Land um den Pol. (WELKER, Leipzig 1961) Die Erdachse stand damals fast senkrecht auf der Erdbahnebene. Es gab keine Jahreszeiten. Man hatte bereits Bäume ohne Jahresringe gefunden.

Bei einem Absturz großer planetarer Körper würde es auf der Erde vor und während dem Einschlag zu einer Gürtelhochflut kommen. Einen Hinweis darauf könnte die Tatsache sein, dass der Titicacasee in 4000 m Höhe in der Vergangenheit vom Meer aus gefüllt wurde und so gewaltige Bauten wie in Tiahuanaco und Puma Punku fast völlig zerstört wurden. Theorien zufolge hat sich der südamerikanische Kontinent auch erst nach dieser katastrophalen Ereignisse aus dem Meer erhoben. (s. Blumrich)

K. F. Kohlenberg schreibt in „Enträtselte Vorzeit“ (S. 91) dazu: „Rätselhaft ist, aus welchen Gründen Tiahuanaco plötzlich, aus reger Bautätigkeit heraus, verlassen wurde... . Waffen wurden hier nicht gefunden, wohl aber unterirdische Schutzräume, schmale Gelasse mit extrem verstärten Decken und Wänden... . Einst muss, wie sich aus den Strandlinien rings um den See ergibt, der Meeresspiegel um 4000 m höher gelegen haben: Die ganze Meseta war zu der Zeit eine Lagune, die mit dem Meer in Verbindung stand. Noch heute leben Fische und andere Tiere im See, die zur Meeresfauna gehören."

Der Kalender auf dem Sonnentor von Tiahuanaco füllt ebenfalls ein Puzzelstück zu dieser Annahme. Auf diesem in Flachrelief dargestellten Kalender in Tiahuanaco sind Verhältnisse dargestellt, wie sie vor einem kosmischen Impakt geherrscht haben. Prof. Schindler-Belomy und Peter Allan haben diesen gründlich untersucht und folgendes festgestellt:

„Zu der Zeit als der Kalender aufgestellt wurde, waren die Verhältnisse unserer Erde andere als heute. Sie drehte sich langsamer, nämlich in 290 Tagen im Jahr. Die Bewohner von Tiahuanaco hatten diese in 12 Monate zu je 24 Tagen und zwei Schalttagen eingeteilt. Der jetzige Mond war noch nicht ihr Begleiter, sondern ein selbstständiger Planet. Es gab einen anderen Mond, der viel näher bei der Erde war (5,9 Erdradien gegenüber 60). Durch seine Erdnähe hatte dieser Mond eine große Umlaufgeschwindigkeit. Er eilte der Erddrehung voraus und ging infolgedessen im Westen auf und im Osten unter. Dadurch ergaben sich 37 Sonnenfinsternisse im `Monat´ , 447 im Jahr... .“

Dass sich die Erde heute schneller dreht als damals – in 365 Tagen anstatt 290 Tagen im Jahr – erklärt sich daraus, dass dieser Urzeitmond, je näher er kam, der Erddrehung immer mehr vorauseilte und eine immer größere Flutwelle mitriss. (8) Diese brandete gegen die Kontinente an und beschleunigte dadurch die Erddrehung. Beim Absturz erhielt die Erde einen Stoß, und der Mond übertrug seine Bewegungsenergie vollends auf die Erde.

In der Folge kam es zu einem Weltenbrand, der einen weltumspannenden Lehmgürtel erzeugte. Als der planetare Körper der Erde so nah kam, dass er anfing, in die Erde einzudringen, wurden Bestandteile losgerissen und fielen glühend zur Erde. Dadurch könnte der Weltenbrand und der von Frankreich über Ungarn bis China reichende Lehmgürtel entstanden sein. Einen globalen Weltenbrand vor 65 Millionen Jahren haben der Nobelpreisträger Alvarez und sein Team nachgewiesen und bezeichnen das Ende der Riesenechsen. Ed Anders von der Universität Chicago fand eine große Menge Ruß, die dem Lehm beigemischt war, sowohl in Dänemark als auch in Neuseeland. Die Isotope des Kohlenstoffs waren an jeder Fundstelle identisch, was darauf hindeutet, dass der Ruß von einem einzigen weltumspannenden Feuer (einem Weltenbrand) stammt.

Die wissenschaftlich in Dänemark und Neuseeland nachgewiesene rußhaltige Lehmschicht liefert den Beweis dafür, daß der Verursacher des Weltenbrandes kein gewöhnlicher Meteorit war, sondern ein Mond oder planetarer Körper war. Die von Alvarez untersuchten Schichten stammen aus früherer Zeit. Die Vorgänge müssen sich aber im Laufe der Erdgeschichte wiederholt haben und bis in die Menschheitsgeschichte greifen, wie wir anhand des Untergangs von Atlantis rekapitulieren können.

Als der Planetenkörper vor der Sintflut glühend ins Meer stürzte und die Erdrinde durchschlug, hatte das einschneidende Folgen: Meerwasser verdampfte, Erdbeben, plötzliche Beschleunigung der Erddrehung auf 365 Tg/a, Gewässer schwappen aufs Land, Tiahuanaco wurde in Trümmern gelegt, Vulkanausbrüche folgten, Tektiten entstanden und eine Staubwolke sorgte für eine Verdunklung der Sonne. Durch eine neue Präzession ergab sich eine Schrägstellung der Erdachse und aus dem neuen Weltenjahr folgten Eiszeiten und neue Jahreszeiten. Man mag in dieser Hinsicht auch auf die frühere Flora und Fauna der Antarktis hinweisen, die ein wesentlich gemäßigteres Klima hatte.

Bei der Auflösung des Impaktkörpers fielen Lehm und andere Bestandteile glühend ins Meer, wodurch gewaltige Mengen Dampf entstanden. Der beim Durchschlagen der Erdrinde sich ergebende Stoß verursachte eine plötzliche Beschleunigung der Erddrehung (von 290 auf 365 Tage im Jahr, lt. Tiahuanaco-Kalender).

Dass dies geschehen ist, bezeugen Felsenlabyrinthe wie die „Luisenburg“ bei Wunsiedel. Zu Goethes Zeit hielt man eine Erdkatastrophe für die Ursache der Felsengärten. Weil man nicht wusste, was für eine Katastrophe das gewesen sein könnte, sind andere nicht glaubhafte Theorien aufgestellt worden. Bemerkenswert ist, dass es im Luisenburgprospekt heißt: „Felsgebilde in labyrinthähnlichen Anhäufungen finden sich auf allen unseren Bergen und auch in anderen Granitgebirgen.“

Die Wucht des Stoßes beim Mega-Impakt ist jenseits des Ozeans daran zu erkennen, daß die aus riesigen Steinblöcken erbauten Städte Tiahuanaco und Puma Punku in Trümmerfelder verwandelt worden sind. Wenn man sich die Trümmerfelder dort genauer anschaut, kommt einem unweigerlich der Gedanke, was für kolossale Kräfte diese für die Ewigkeit gebauten Konstruktionen durcheinandergewürfelt haben wie Spielzeug.

Die fünf Weltzeitalter

Als der Himmelskörper die Erdrinde durchstieß, muss es gewesen sein wie ein ungeheurer Vulkanausbruch. Es entstanden sog. Tektiten – aus Glasschmelze gebildete drei bis vier cm große Steine – und diese schossen, zusammen mit einer riesigen Staubwolke glühend in den Himmel. Während die Tektiten sich niederschlugen, umkreiste die Staubwolke lange Zeit die Erde und verdunkelte die Sonne, was mit zur Entstehung der Eiszeit beitrug. Man hat vier Gruppen verschiedenen Alters von Tektiten gefunden. Daraus geht hervor, dass sich die Vorgänge wiederholt haben und sich mehrere Kataklysmen im Laufe der Erdgeschichte ereignet haben müssen.

Die Griechen, aber auch die Azteken, kannten fünf Weltzeitalter, deren jedes mit einer schrecklichen Naturkatastrophe geendet haben soll. Da mindestens vier Tektitengruppen solche Katastrophen dokumentieren, drängt sich der Gedanke auf, beides könnte zusammenhängen. Der verstorbene Altertumsforscher und Buchautor Walter Closs hat die größten fünf Weltzeitalter wie folgt eingeordnet: Ein Einschlag vor 34 Millionen Jahren, ein weiterer vor 14,6 Millionen Jahren, dessen Spuren man heute im Nördlinger Ries findet. Ein weiterer Einschlag ereignete sich vor etwa 1 Million Jahren in der heutigen Gegend des Bosumtwi Sees. Vor etwa 700.000 Jahren ereignete sich eine ebenfalls globale Katastrophe und mit einem vernichtenden Impakt in der Jetztzeit wurde das 5. Weltzeitalter eingeläutet.

Da die Erde wie ein großer Kreisel ist, reagierte sie auf den Stoß des Einschlags nach den Kreiselgesetzen, d.h. ihre Achse neigte sich. Ja, sie soll sich sogar überschlagen haben, denn Herodot berichtet von einer Überlieferung der ägyptischen Priester, derzufolge die Sonne zweimal da aufgegangen sei, wo sie sonst unterging. Eine entsprechende Stelle findet sich bei Plato im „Politeia“. Auf jeden Fall wurde durch den Stoß eine wesentlich größere Neigung der Erdachse als heute verursacht und dadurch die Eiszeiten ausgelöst. Daß sich die Erdachse wieder aufrichtet, dürfte darauf beruhen, dass die Erdkugel an den Polen abgeflacht ist. Wichtig ist: Durch das Alter der letzten Tektitengruppe – 700 000 Jahre – und durch die Dauer der Eiszeit – ebenfalls 700 000 Jahre – kommt man, in Bezug auf den Zeitpunkt des Impakts zum selben Ergebnis. Ohne Schrägstellung der Erdachse (z.Zt. 23°) gäbe es keine Jahreszeiten. Wir hätten Verhältnisse wie in der „Urwarmzeit“.

Die Sintflut hat ebenfalls in vielen Überlieferungen ihren Ursprung, was auf einen weltumspannenden Kataklysmus hindeutet. Nach dem Impakt fehlte plötzlich eine im Vorfeld herrschende Anziehungskraft auf die Meere und eine Gürtelhochflut floss in ungeheurem Schwall nach den Polen ab. War das die Sintflut, von der über 100 Sagen rings um die Erde berichten?

Eine Eiszeit hat ebenfalls verschiedene Ursachen und würde sich entpsrechend in katastophale Ereignsisse einfügen. Der serbische Mathematiker und Astronom Milutin Milankovic (1871 – 1958) hat aufbauend auf den Ansichten von James Croll (1821 – 1890) die astronomische Theorie der Eiszeiten entwickelt. Nach diesen hängen die Vereisungszyklen mit drei Faktoren zusammen:

  • der Veränderlichkeit der Erdbahnellipse
  • der Veränderlichkeit der Neigung der Erdachse
  • der Präzession der Erdachse (der Frühlingspunkt umwandert die Ekliptik in 26 000 Jahren)

Ein neuer Mond?

Als in späteren Epochen ein neuer kleiner Planet von der Erde eingefangen wurde, wurde das Wasser wieder mehr zum Äquator hin angezogen. Ein Beleg dafür ergibt sich daraus, dass das Flussbett des Kongo bis weit in den Ozean hinein festgestellt werden kann und dass die Bauten unter dem Meeresspiegel auf Nan Madol im Pazifik, bei den Bahamas, zwischen Portugal und Madeira, vor Lanzarote, Malta und bei Bimini zu einer Zeit errichtet worden sein müssen, als der Meeresspiegel erheblich niedriger war.

Dazu gehören auch die Schwankungen der Mondgeschwindigkeit. Wenn Hoimar von Ditfurth in „Kinder des Weltalls“ meint: „Was war das für eine geheimnisvolle Ursache, die den Mond etwas mehr als hundert Jahre lang zu beschleunigen schien, um ihn dann ebenso wieder abzubremsen?“ so erklären sich diese Schwankungen vielleicht aus dem Übergang des Mondes von der Bahn um die Sonne auf die Bahn um die Erde. Der Mond pendelt immer noch nach.

Walter Closs fand ebenfalls heraus, dass es ein neues, ganz großes Rätsel gibt. Denn wie ist es möglich, dass in der „Kunde der Wala“ (Yoluspa) der Edda so viele Einzelheiten angeführt sind, die von einem Absturz eines Himmelskörpers handeln und im finnischen Kalewala wird der Mond sogar beim Namen genannt und ein Weltenbrand und die Eiszeit erwähnt. In seinem bahnbrechenden Klassiker „Sie kamen vom Mond“ belegt der Autor, dass die Weltgeschichte gänz anders verlief, als man glauben will.

Auf den Spuren der Lehrmeister

Das vorliegende Buch hat einige Beispiele vom Wirken weit fortgeschrittener Kulturen dargelegt, die möglicherweise lange vor den bisher bekannten Urkulturen wie Sumer, Ägypten, Griechenland usw. existiert haben. Die Spuren für ihr Wirken sind aufgrund der langen Zeitspanne, die bislang verstrichen ist, kaum noch in einen beweiskräftigen Rahmen zu setzen. Hinzu kamen die verheerenden Kataklysmen im Verlauf der Erdgeschichte, die alles vernichteten, was diese Zivilisationen geschaffen hatten. Ein Übriges taten die Glaubensfanatiker verschiedener Epochen, die unzählige, unschätzbare Schriften, Überlieferungen und Relikte dem Feuer übergaben, weil sie nicht in das jeweilige Weltbild passten. Und doch sind einige stumme Zeugen übrig geblieben, haben den Lauf der Zeit überdauert und weisen zaghaft in eine phantastische Vergangenheit.

Woher kam aber der Entwicklungssprung, der den Menschen vom nomadenhaften, primitiven Vorfahren zu einem wissenden, kreativen Zögling werden ließ, der gewaltige Leistungen in Kunst und Architektur vollbrachte? Haben sich diese Urkulturen eigenständig und völlig autark im Zuge der Evolution herausgeprägt oder waren gar fremde, hochentwickelte Lebewesen von einer anderen Welt in der Vorzeit auf der Erde, um Wissen und Technologie zu vermitteln?

Geben wir dem Denkmodell eine Chance, in dem Fremde Besucher im erheblichen Maße die menschliche Entwicklung beeinflussten. Als diese Individuen, die in die alten Überlieferungen als „Götter“ eingingen, von unserem Planeten verschwanden, gaben sie der Menschheit ein unschätzbares Geschenk: Wissen und Technologie, die es den Menschen ermöglichen sollte, herausragende Leistungen zu vollbringen. Doch im Laufe der ereignisreichen Erdgeschichte ging dieses Wissen Stück für Stück wieder verloren.

Die heutige Wissenschaft steht solchen Denkmodellen noch immer skeptisch gegenüber. Für die etablierte Wissenschaft zählen lediglich die Fakten der Schulbücher. In der Geschichte ist es uns bekannt, dass für ausschlaggebende Sinneswandel oft ganze Generationen wechseln müssen, bis sich neue Erfahrungen und Erkenntnisse durchsetzen. So erging es Menschen wie Galileo Galilei oder Giordano Bruno nicht sonderlich gut, wobei letzterer im Jahre 1600 n.Chr. bei lebendigem Leib verbrannt wurde, weil er alteingesessenen Meinungen skeptisch gegenüberstand. Insbesondere die von Bruno vertretene Kosmologie stand im Widerspruch zur offiziellen katholischen Kirche. Er postulierte, dass die Erde nicht allein im Universum sei. Dies betonte er beispielsweise in seiner 1584 erschienenen Schrift De l´infinito universo e mondi (Vom Unendlichen, dem All und den Welten):

„Es gibt zahllose Sonnen und zahllose Erden, die alle genauso um ihre Sonnen kreisen wie die sieben ( bis dato bekannten, Anm. d. Verf.) Planeten unseres Systems. Wir sehen nur die Sonnen, weil sie die größten Himmelskörper sind und leuchten, während ihre Planeten unsichtbar für uns bleiben, weil sie kleiner sind und nicht leuchten. Die zahllosen Welten im Universum sind nicht schlechter und nicht weniger bewohnt als unsere Erde...Verwerft die Theorien, nach denen die Erde der Mittelpunkt des Universums ist!“

Damals galt diese Ansicht als falsch. Heute gilt Bruno als Visionär. Dabei waren seine Worte mehr philosophischer als wissenschaftlicher Natur, da er der Auffassung war, daß das Weltall mit anderen Welten gefüllt sein müsse, weil die Vernunft es gebiete.

Doch auch in unserer Zeit wurden und werden viele wissenschaftliche Dogmen aufrechterhalten. „Der Himmel kann nicht einstürzen“ ... behaupteten die Wissenschaftler noch Anfang 1997. Doch im Frühjahr 1997 funkte der Polarsatellit der NASA eindrucksvolle Bilder zur Erde, auf denen Kometen, so groß wie Einfamilienhäuser, die Erde täglich zu Tausenden bombardierten, die Gefahr also allgegenwärtig ist. In einer Höhe zwischen 1000 und 20 000 Kilometern verdampfen die tonnenschweren Eisklumpen und bilden Wolken in der oberen Atmosphäre. Die Objekte sind für Astronomen besonders interessant, weil sie möglicherweise organische Moleküle enthalten und somit vor langer Zeit überhaupt erst die Entstehung von Leben auf der Erde ermöglichten.

Eine immer wieder amüsant anmutende Anekdote ist die damals in der Tat ernst gemeinte „Beweisführung“ des königlich-bayerischen Medizinal-Kollegiums im Jahre 1830, dass die schnelle Bewegung der geplanten Eisenbahn schreckliche Gehirnstörungen verursachen würde. In zahlreichen Abbildungen wiesen die damaligen Ingenieure nach, dass es unmöglich sei, Lasten zu bewegen, wenn glatte Räder auf glatten Schienen laufen. Zudem errechneten die Mathematiker der damaligen Zeit, dass ein Zug nie schneller als 34 Stundenkilometer fahren könne, weil sonst die Luft aus ihm herausgepresst würde und somit die Passagiere ersticken müssten.

„Es geht alles, wenn man nur will!“... hätte sich auch der amerikanische Astronom Professor Simon Newcomb stets ins Gedächtnis rufen müssen, als er Anfang dieses Jahrhunderts ein vernichtendes Urteil über die Aussichten der Luftfahrt schrieb:

„Die Tatsache, dass keine nur irgend mögliche Kombination bekannter Werkstoffe, bekannter Maschinen und bekannter Antriebskräfte zu einem praktischen Fahrzeug vereinigt werden können, mit dessen Hilfe der Mensch über lange Entfernungen fliegen könnte, erscheint diesem Autor so völlig klar, wie eine physikalische Tatsache nur sein kann.“

Es zeigt sich, dass das Wissen der Lehrstuhlinhaber heute nicht mehr der Weisheit letzter Schluss sein muss. Und doch gibt es auch bis zum heutigen Tag an sich intelligente Wissenschaftler, die immer noch auf physikalischen Gesetzmäßigkeiten berufend die Möglichkeit interstellarer Raumfahrt verneinen. Ständig werden lediglich die bisherigen Erkenntnisse miteinbezogen, niemals wird einmal auch nur ein kleiner Ausblick in zukünftige Entwicklungen gewagt. Warum werden bis zum heutigen Tag Querdenker und unabhängig forschende Wissenschaftler sofort ausgelacht, wenn sie auch nur annähernd eine neue Theorie hervorbringen? Es muss im Grunde beschämend für die Wissenschaft sein, als z.B. Max Planck (1858-1947), der noch von seinem Lehrer den Rat bekam, nicht Physik zu studieren, „weil auf diesem Gebiet nichts Neues mehr zu erfoschen“ sei, nach seinem Berliner Vortrag im Dezember 1900 über die Quantentheorie von seinen Kollegen heftig angegriffen, verlacht und gemieden wurde. Erst 18 Jahre später wurde ihm für sein Werk der Nobelpreis verliehen.

Eines dürfen wir nicht vergessen: Genauso, wie wir heute die altertümliche Geschichte erforschen, so werden zukünftige Generationen oder gar Zivilisationen unserer Erde in einigen tausend Jahren versuchen, auch die Überreste unserer Kultur zu einem schlüssigen Bild zusammenzusetzen. Wozu wären dann unsere Errungenschaften und unser Wissen nützlich, wenn alles auf ewig im Verborgenen schlummert oder gar verloren geht?

Literatur

  • Kurt Benesch: Auf den Spuren großer Kulturen
  • Charles Berlitz: Der Achte Kontinent, Knaur
  • Charles Berlitz: Das Atlantis-Rätsel, Knaur
  • Charles Berlitz: Geheimnisse versunkener Welten, Bastei
  • Josef Blumrich: Kásskara und die sieben Welten, Knaur-Verlag o.J.
  • Nigel Blundel: Die größten Geheimnisse der Welt, Knaur
  • Bröseliger Bote. In: Der Spiegel Nr. 15/94
  • James Churchward: Mu, der versunkene Kontinent,Windpferd Verlag
  • Walter Closs: Sie kamen vom Mond, Frieling
  • Martin Freska: Das verlorene Atlantis, Zweitausendeins
  • Gottfried Frey, Geschichte des Altertums, Offenburg/Baden o.J.
  • Graham Hancock, Die Spur der Götter, Lübbe
  • Charles Hapgood: Die Weltkarten der alten Seefahrer, Zweitausendeins Verlag
  • Werner Hoch: Es fing nicht erst mit Noah an, Universitas
  • Walter-Jörg Langbein, Bevor die Sintflut kam, München
  • Otto Muck: Alles über Atlantis, Econ · Felix R. Paturi: Die Großen Rätsel unserer Welt, Deutscher Bücherbund
  • Roland Roth: Vermächtnisse der Vorzeit, Gross-Gerau
  • Roland Roth: Die Existenz des Unglaublichen, Groß-Gerau
  • Roland Roth (Hrsg.): Vorstoß zu den Göttern der Vorzeit, Lübeck
  • Dieter Schwab: Eine gigantische Basis, Fürther Nachrichten, 20.11.1998
  • Zecharia Sitchin: Versunkene Reiche, Knaur
  • Alexander und Edith Tollmann: Und die Sintflut gab es doch, Knaur
  • Thompson/Cremo: Verbotene Archäologie. Essen · Kurt Welker: Als die Jahre keine Zahlen trugen, Leipzig
  • Herbert Wendt: Es begann in Babel

Der Buchtipp zum Thema:

Roland Roth Vermächtnisse der Vorzeit Spuren alter Zivilisationen und Zeugen der Vergangenheit Ancient Mail Verlag, Gross-Gerau 2007 Zu beziehen über: www.amazon.de , direkt über den Verlag oder als signiertes Exemplar über den Autor!