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David Cordes: Mit der SAE-Methode besetzen Handwerks- und Bauunternehmen langfristig ihre offenen Stellen

Archivmeldung vom 17.01.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.01.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Geschäftsführer David Cordes
Geschäftsführer David Cordes

Bildrechte: Cordes Consulting GmbH Fotograf: Cordes Consulting GmbH

David Cordes ist Experte für Mitarbeitergewinnung. Mit seiner Cordes Consulting GmbH hat er sich auf die Rekrutierung von Fachkräften für Handwerks- und Bauunternehmen spezialisiert. Wenn Stellenausschreibungen, Personalvermittler und Leiharbeitsfirmen keine Ergebnisse liefern, müssen neue Methoden her. Die Cordes Consulting GmbH stützt sich deshalb auf die sozialen Netzwerke, um Fachkräfte in die Unternehmen zu bringen und langfristig zu binden.

Die Situation ist in manchen Bereichen inzwischen dramatisch. Der Fachkräftemangel hat die Handwerks-und Baubranche fest im Griff und das wird sich in den nächsten Jahren gewiss nicht ändern. Immer mehr Fachkräfte werden in den Ruhestand gehen, während auf der anderen Seite kaum Nachwuchs hinzukommt. Die Politik hat zwar einige Initiativen gestartet, um junge Leute für traditionelle und neu entstandene Ausbildungsberufe in dieser Branche zu interessieren, doch das hat bisher wenig bewirkt. Viele Betriebe sehen keine Möglichkeit, mehr Aufträge anzunehmen, obwohl eine große Nachfrage besteht. Geht ein weiterer Mitarbeiter, sind sogar die Termine der bestehenden Aufträge in Gefahr.

Dabei bemühen sich die Betriebe natürlich um neue Fachkräfte. Die klassischen Methoden der Mitarbeitergewinnung funktionieren allerdings nicht mehr zufriedenstellend, weil man auf einem angespannten Arbeitsmarkt mit Stellenannoncen in Tageszeitungen, über Jobportale und Personalvermittler kaum noch Fachkräfte findet. Aus diesem Grund geht David Cordes mit seiner Cordes Consulting GmbH einen anderen, modernen Weg. Social Recruiting ist das Schlagwort. Mit Methoden aus dem Onlinemarketing werden dabei Fachkräfte über soziale Netzwerke auf die Unternehmen aufmerksam gemacht, sodass sie sich schließlich dort bewerben. Oft handelt es sich dabei um Fachkräfte, die nicht aktiv nach einer neuen Stelle suchen. Von einem guten Angebot lassen sie sich aber gerne überzeugen.

Sich in seiner Region als attraktiver Arbeitgeber präsentieren

"Marketing ist eine einfache Sache", sagt David Cordes. "Wenn ich etwas verkaufen möchte, muss ich dem potenziellen Käufer erklären, was er von der Sache hat. Welche Vorteile bringt ihm der Kauf? Welche Probleme werden gelöst? Was verbessert sich in seinem Leben?" Bei der Suche nach Fachkräften, so ist sich der Experte für Mitarbeitergewinnung sicher, ist das natürlich nicht anders. Aus diesem Grund hat es wenig Sinn, eine Stellenanzeige mit dem Wortlaut aufzugeben: Handwerksbetrieb sucht erfahrenen Elektriker.

"Auf diese Anzeige wird sich in der gegenwärtigen Lage auf dem Arbeitsmarkt niemand bewerben. Warum sollte er? Erfahrene Fachkräfte haben heute mit Sicherheit eine Stelle. Man muss ihnen also erklären, weshalb sie zu einem anderen Unternehmen wechseln sollen. Unsere Herangehensweise besteht darin, das Unternehmen in seiner Region als attraktiven Arbeitgeber bekannt zu machen", führt David Cordes weiter aus. Die Cordes Consulting GmbH geht diese Aufgabe systematisch an. Das Verfahren besteht dabei aus drei Komponenten und nennt sich: SAE-Methode.

Die SAE-Methode

Die drei Komponenten der SAE-Methode sind: Sichtbarkeit, Aufmerksamkeit und nicht zuletzt Einfachheit. "Es sind die Grundpfeiler unserer Arbeit, mit denen wir dem Fachkräftemangel begegnen", erklärt David Cordes. "Und wir legen dabei auf eine langfristige Lösung Wert." Die drei Komponenten sehen dabei im Alltag konkret wie folgt aus:

1. Sichtbarkeit

Wenn ein Unternehmen nicht sichtbar ist, kann es auch nicht als guter Arbeitgeber wahrgenommen werden. Um die Sichtbarkeit zu erhöhen, schaltet man Werbeanzeigen in den sozialen Medien wie Facebook oder Instagram. In den sozialen Netzwerken sind heute alle Altersgruppen unterwegs. Der große Vorteil gegenüber Fernseh-, Radio- oder Plakatwerbung besteht darin, dass man die Zielgruppe sehr genau festlegen kann. Die richtigen Handwerker werden die Anzeigen also zugespielt bekommen. Sie wissen dann, dass es ein Handwerksunternehmen in ihrer Region gibt, und behalten die Information im Kopf, weil es ihre eigene Branche betrifft.

2. Aufmerksamkeit

Mit der Sichtbarkeit geht das Bemühen einher, die Aufmerksamkeit der potenziellen Mitarbeiter auf die Vorteile des Unternehmens zu lenken. Was macht das Unternehmen so außergewöhnlich? Warum ist es ein attraktiver Arbeitgeber? Diese Vorteile können äußerer Natur sein: ein kurzer Arbeitsweg, eine bevorzugte innerstädtische oder ländliche Lage, eine gute Verkehrsanbindung. Die Vorteile sind aber im Besonderen von den Bedingungen im Unternehmen abhängig: Wer sind die Kollegen? Wer ist der Chef? Mit welchen Werkzeugen wird da gearbeitet? Die Antwort auf solche Fragen gibt man am besten mit authentischen Fotos und Videos.

3. Einfachheit

Damit man mit einem potenziellen Bewerber schnell in Kontakt kommen kann, muss der Bewerbungsprozess möglichst einfach gehalten sein. Wenn ein Handwerker oder Arbeiter aus der Baubranche bei der Bewerbung als Erstes ein Anschreiben, einen Lebenslauf und seine Zeugnisse hochladen soll, wird er das Interesse gleich wieder verlieren. Schnelligkeit und Einfachheit müssen im Vordergrund stehen - alles andere kann später erfolgen.

Auch in der Zukunft möchte sich David Cordes für die Zusammenführung guter Betriebe und ebenso geeigneter Mitarbeiter einsetzen

"Man muss den Fachkräften also vermitteln, dass man der beste Arbeitgeber in ihrer Region ist", sagt David Cordes. "Das hilft auf die Dauer allerdings nur, wenn es auch der Wahrheit entspricht. Einem Unternehmen, das seine Personalprobleme langfristig lösen möchte, muss es um Mitarbeiterbindung gehen." Auf die Frage hin, was sich der Experte für die Zukunft wünscht, antwortet er dabei klar: "Die Zeiten haben sich mittlerweile geändert. Die fortdauernde Corona-Pandemie zeigt, dass ein Umdenken in der Mitarbeitergewinnung stattfinden muss, hin zu modernen Methoden. Wir begleiten diese Entwicklung schon lange und konnten schon vielen Unternehmen helfen, qualifizierte Fachkräfte zu finden und diese langfristig zu binden. Auch in der Zukunft möchten wir an diese Erfolge anknüpfen. Dazu beziehen wir im Februar 2022 auch ein neues, größeres Büro im Hamburger Stadtteil Rotherbaum und erweitern unser eigenes Team stetig. "

Quelle: Cordes Consulting GmbH (ots)

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