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Platts-Studie: OPEC fördert im März 32,22 Mio. Barrel Rohöl pro Tag

Archivmeldung vom 09.04.2008

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.04.2008 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Die 13 Mitglieder der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) haben im März durchschnittlich 32,22 Millionen Barrel Rohöl pro Tag (b/d) gefördert. Dies entspricht einem Rückgang um 110.000 b/d gegenüber dem Monat Februar. Zu diesem Ergebnis kam eine Erhebung, die von Platts unter Funktionären der OPEC und der Ölbranche durchgeführt und am Dienstag veröffentlicht wurde.

"Obwohl die Fördermengen der OPEC im März rückläufig waren, scheint ein Grossteil des Rückgangs eher im Zusammenhang mit weiteren Wartungsarbeiten in Nigeria und Venezuela als mit einer Änderung der Grundphilosophie der Gruppe zu stehen", sagte John Kingston, Global Director of Oil bei Platts. "Trotz des Rückgangs der Fördermengen übertrafen die OPEC-12 ihre Produktionsziele deutlich, was zeigt, dass die Mitglieder offensichtlich gerne bereit sind, von den Preisen auf Rekordniveau zu profitieren."

Mit Ausnahme des Iraks förderten die 12 Mitglieder, die an Fördermengenbeschränkungen gebunden sind, der Studie zufolge im März durchschnittlich 29,85 Mio. b/d. Dies ist ein Rückgang um 80.000 b/d gegenüber dem Februar-Niveau von 29,93 Mio. b/d.

Trotz der Abschwächung der Fördermengen der OPEC-12 lag die Gesamtmenge im März um 177.000 b/d über dem kollektiven Rohölproduktionsziel von 29,673 Mio. b/d.

Rückgänge der Produktion im Irak, in Venezuela und in Nigeria in Höhe von insgesamt 160.000 b/d wurden teilweise durch einen Anstieg um 50.000 b/d im Iran, in Ecuador und in Katar ausgeglichen.

Die OPEC-Minister kamen im Februar und März zusammen und entschieden bei beiden Treffen, dass es keine Knappheit an Rohöl auf den Weltmärkten gebe, obwohl der Rohölpreis über 100 USD pro Barrel liegt. Die nächste formelle OPEC-Ministerkonferenz ist für Anfang September angesetzt.

Der algerische Ölminister Chakib Khelil, Präsident der Gruppe, sagte am Dienstag, dass es zwar die Möglichkeit gebe, dass die OPEC im Rahmen des anstehenden Internationalen Energieforums in Rom zusammenkomme, die Wahrscheinlichkeit hierfür jedoch "sehr gering" sei.

Khelil, der erneut die Position vertrat, dass die derzeitigen Preise nicht von einer Knappheit des Rohölangebots getrieben seien, sagte, er sei davon überzeugt, dass hohe Ölpreise "auf Dauer zu erwarten seien".

Der US-Energieminister Samuel Bodman sagte am Montag, er sei "optimistisch", dass die OPEC die Produktionsmengen steigern werde, obwohl die Organisation Forderungen der Bush-Regierung nach einer erhöhten Fördermenge bei ihren Treffen im Februar und März ignoriert hatte.

Quelle: Platts


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