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Trotz Lockdown: Läden und Lokale wollen öffnen

Archivmeldung vom 05.01.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.01.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
geschlossenes Geschäft
geschlossenes Geschäft

Bild von Benedikt Geyer auf Pixabay

Im Internet formiert sich Widerstand gegen eine geplante Verlängerung des Lockdowns. In Deutschland wollen Betreiber ihre Läden öffnen, in den Niederlanden Wirte ihre Lokale. Das Interesse am Protest scheint groß zu sein. Aber es gibt auch Kritik, so schreibt das russische online Magazin „SNA News“ .

Weiter ist auf deren deutschen Webseite dazu folgendes zu lesen: "Die Zahl der Menschen, die die Corona-Maßnahmen kritisch sehen, wächst. Über die Kommunikationsapp Telegram hat die Gruppe „Wir machen auf – Kein Lockdown mehr”, die erst am Samstag gebildet wurde, bereits mehr als 50.000 Mitglieder gewonnen. Die Betreiber schreiben in ihrer Selbstdarstellung: „Gewerbetreiber, Gastro, Einzelhandel, Kosmetik, Friseur... Ab dem 11. Januar öffne ich die Türen. Eine weitere Verlängerung wird nicht mehr akzeptiert”.

#WirMachenAuf

Auch auf Twitter schlägt das Thema unter dem Hashtag „#WirMachenAuf“ Wellen.

So schreibt der „Tatort“-Regisseur Thomas Bohn:

„Zur Erinnerung: #Restaurant- und #Ladenbesitzer haben in den letzten Monaten - Kontaktverfolgung - Hygieneverordnungen - Abstandsregelungen mit Einsatz, Geld und Erfolg (!) umgesetzt. Der Staat hat sie trotzdem über die Klinge springen lassen. #WirMachenAuf ist nachvollziehbar.“

#WirMachenEuchDicht

Allerdings formiert sich auf der Social-Media-Plattform auch Protest und es gibt bereits den Gegen-Hashtag #WirMachenEuchDicht.

So warnt der Blog „Volksverpetzer“:

„Querdenker fordern Unternehmen auf, trotz Lockdown einfach ihre Läden zu öffnen. Es drohen satte Bußgelder, Entzug der Gewerbeerlaubnis & sogar Freiheitsstrafen bis zu fünf Jahre. Selbst die Aufrufe zu #WirMachenAuf könnten strafbar sein.“

In Holland wollen Kneipen öffnen

Auch in den Niederlanden formiert sich Protest gegen die Corona-Maßnahmen. Dort sind es die Wirte von Restaurants, die ihre Lokale möglicherweise öffnen wollen, falls der Teil-Lockdown über den 17. Januar hinaus verlängert werden sollte. Die niederländische Nachrichtenagentur ANP berichtet, dass die beteiligten Wirte „der Regierung das Vertrauen entziehen wollen“. Dieser Akt des „Ungehorsams“ sei notwendig, da ihre Betriebe vor dem Zusammenbruch stünden, so ANP.

Verlängerung des Lockdowns wahrscheinlich

Aktuell wurden am Montag 9847 neu registrierten Corona-Infektionen in Deutschland gemeldet. Allerdings verweist das Robert-Koch-Institut darauf, dass die Zahlen durch weniger Tests und zeitverzögertes Melden an die Gesundheitsämter über die Feiertage verfälscht sein könnten. Im Moment wird davon ausgegangen, dass die Lockdown-Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie am Dienstag von den Regierungen von Bund und Ländern über den 10. Januar hinaus verlängert werden."

Quelle: SNA News (Deutschland)

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