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Die Wirtschaft bereitet weltweit nach wie vor die grössten Sorgen

Archivmeldung vom 24.12.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.12.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Survey Sampling International
Survey Sampling International

Die Wirtschaft ist weltweit betrachtet nach wie vor Priorität Nummer eins. Mehr als die Hälfte der Teilnehmer einer neuen weltweiten Umfrage von Survey Sampling International (SSI) nannte die "Verbesserung der Wirtschaft" als grösste Hürde, die es 2011 zu bewältigen gilt.

Mitgliedern von SSIs Online-Marktforschungspanels aus 8 verschiedenen Ländern wurde eine Liste aus 8 Problemstellungen vorgelegt. Auf dieser Grundlage wurde die Wirtschaft als Problem identifiziert, das ihnen die größten Sorgen bereitet. Darüber hinaus standen die Reform des Gesundheitswesens, Umweltschutz, Terrorismusprävention , die Reform des Bildungswesens, die Überwachung der Lebensmittelbranche, die Verbesserung der Beziehungen zu anderen Ländern sowie Vorbereitungen auf Naturkatastrophen zur Auswahl. Umfrageteilnehmer aus Japan (71 %) und den Vereinigten Staaten (70 %) befassen sich dabei am stärksten mit den aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen.

Deutschland ist das einzige Land, in dem Umfrageteilnehmer eine Verbesserung der Wirtschaft nicht als dringlichstes Problem für ihre Regierung betrachten. Mehr als ein Viertel der deutschen Umfragteilnehmer vertrat die Ansicht, dass die "Reform des Gesundheitswesens" wichtigstes Anliegen der Regierung sein sollte. Australische Umfrageteilnehmer sorgten sich ebenfalls um das Gesundheitswesen, wobei sich ihre Stimmen gleichmäßig auf die Antwortmöglichkeiten Wirtschaft (34 %) und Gesundheitswesen (31 %) verteilten.

Die Ergebnisse von SSI beruhen auf einer Internet-Studie unter 4.000+ Erwachsenen, die ihre Stimme über Online-Panels abgaben. Zu den teilnehmenden Ländern zählten die Vereinigten Staaten, das Vereinigte Königreich, Deutschland, Frankreich, Japan, Australien, China und Singapur. Dank SSI Dynamix(TM) - der dynamischen Stichprobenplattform, die in unternehmenseigene Online-Panels sowie Websites, soziale Medien, dazugehörige Partnerprogramme und mehr eingebunden ist - verfügt SSI über eine beträchtliche globale Reichweite, die das Unternehmen zur Unterstützung seiner Marktforschungen nutzt.

Wirtschaftliche Sorgen prägen die Neujahrsvorsätze

Die wirtschaftlichen Sorgen der Umfrageteilnehmer spiegeln sich auch in ihren Vorsätzen für das neue Jahr wider. Die "Verbesserung der finanziellen Situation" zählt zu den beiden am häufigsten genannten Neujahrsvorsätzen weltweit. Rund um die Welt gaben 40 % aller Umfrageteilnehmer an, ihre finanzielle Situation im Jahr 2011 verbessern zu wollen. Die einzige Ausnahme ist dabei Japan, wo sich nur ein Viertel der Panel-Teilnehmer die Lösung ihrer finanziellen Schwierigkeiten zum Vorsatz macht.

Auch wenn sich quasi jeder mit der Wirtschaftslage beschäftigt, handelt es sich hierbei nicht um die einzige Sorge, die sich auf die Neujahrsvorsätze auswirkt. In den Vereinigten Staaten, dem Vereinigten Königreich, Deutschland, Frankreich und Australien werden "Abnehmen" und die "Verbesserung der finanziellen Situation" voraussichtlich gemeinsam an der Spitze der am häufigsten genannten Neujahrsvorsätze rangieren. "Gesunde Gewohnheiten entwickeln" und "gründlicher sein" zählen weltweit zu den am häufigsten genannten Neujahrsvorsätzen.

Menschen sind trotz wirtschaftlicher Sorgen nach wie vor optimistisch

Auch wenn wirtschaftliche Sorgen Forstbestand haben, stehen Menschen rund um den Globus dem Jahr 2011 grundsätzlich optimistisch gegenüber. Mehr als doppelt so viele Umfrageteilnehmer gaben an, dass es ihnen im kommenden Jahr erwartungsgemäß "viel oder etwas besser gehen", als dass es ihnen "viel oder etwas schlechter gehen" werde.

Umfrageteilnehmer aus China und Singapur blicken jedoch am optimistischsten in die Zukunft: jeweils 77 % bzw. 65 % der Umfrageteilnehmer vertraten dort die Ansicht, dass sich ihre Finanzlage im Jahr 2011 verbessern werde. Im Gegensatz dazu wurde in Frankreich und Japan der höchste Grad an Pessimismus verzeichnet: jeweils 29 % und 32 % erwarten in diesen beiden Ländern, dass sich ihre finanzielle Situation verschlechtern werde, wobei weniger als ein Viertel von einer Verbesserung ausgeht. Umfrageteilnehmer im Vereinigten Königreich vertreten im Hinblick auf die Wirtschaft gleichermaßen optimistische (29 %) wie auch pessimistische (32%) Ansichten.

Großeinkäufe in zahlreichen Ländern von weniger als der Hälfte aller Umfrageteilnehmer geplant

Obwohl in vielen Ländern grundsätzlich Optimismus vorherrscht, sind Umfrageteilnehmer noch nicht bereit, Grosseinkäufe zu planen. Weniger als die Hälfte der Umfrageteilnehmer in den Vereinigten Staaten (43 %), Deutschland (43 %), Frankreich (47 %), dem Vereinigten Königreich (48 %) und Japan (48 %) beabsichtigen im Jahr 2011 den Kauf eines Computers, Flachbildfernsehers, Autos, Boots oder Eigenheims.

In China ist die Lage allerdings wesentlich günstiger; dort planen 85 % der Umfrageteilnehmer Großeinkäufe für das Jahr 2011, während in Singapur 73 % den Kauf von hochpreisigen Artikeln beabsichtigen. Der finanzielle Optimismus der Umfrageteilnehmer scheint sich in diesen Ländern in Form von genereller Kaufabsicht zu äußern, was vielleicht auch auf den subjektiv wahrgenommenen Bedarf an Technologiegütern wie beispielsweise Laptops zurückzuführen ist. 

Quelle: Survey Sampling International

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